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24 Vierzehntes Capitel.
1. Anm. Schroͤder meynt, die violette Tinktur, ſo Vi⸗
anus aus OQOueckſilber und Oel bereitet, ſey mit Wach⸗
holderoͤl gemacht worden. Auch das Terpenthinol, und mehrere, werden ſo gefaͤrbet.
2. Anm. Erhitzt man Queckſtlber in einem Tiegel, Loffel oder Scherben ſo ſtark, daß es anfaͤngt zu ſieden, zu dampfen und zu brauſen, und gießt es dann gleich in Leinol aus,
das man dazu in einer Schale bereit haͤlt, ſcheidet dann das Queckſilber vom Leinol und verfaͤhrt damit wiederum eben ſo, mit Kochen und Abkuͤhlen in demſelben Oel, wel⸗ ches mehrere male wiederholet wird; ſo wird es zuletzt hart, laͤßt ſich unter dem Hammer dehnen und ſchmelzen, doch bleibt es im Feuer fluͤchtig, daher man es, ſo gleich, wenn es geſchmolzen iſt, aus dem Feuer nehmen muß. S. Juncker am angef. G. S. 991. Mir aber hat dieſes nicht gluͤcken wollen, ob ich es gleich mehrere male wieder⸗ holt habe. 3 §. II.
Mit deſtillirtem Eßig gerieben, verhaͤlt ſich das Queck⸗ ſilber eben ſo wie mit Weingeiſt(S.§ 9.).
1. Anm. Iſt das Queckſilber vorher ohne Feuer verkalcht (§. 30, oder aus Scheidewaſſer mit zerfloſſenem Weinſtein⸗ öl niedergeſchlagen worden, ſo wird es vom deſtillirten Eßig aufgeloͤſet(11*).
2. Anm. Eben ſo wie der Eßig, ſollen ſich auch der Honig⸗ und Zuckergeiſt, und die uͤbrigen aus Gewaͤchſen, wie aus Holz, Brod, u. a. m. deſtillirte Saͤuren gegen das Queck⸗ ſilber verhalten; auch die vom Thau, Regenwaſſer, und Thon, von welchen Salzen einige Alchemiſten vieles er⸗ zaͤhlen, das wir in ſeinem Werthe laſſen wollen.
H. 12. Gießt man zu einer gewiſſen Menge Queckſilber eben ſo viel Vitrioloͤl, oder, wenn dieſes ſchwaͤcher iſt, doppelt, ja drey, (11*) Hierinn unterſcheidet auffoͤſet, ſondern lebendig macht. ſich die Saͤure der Ameiſen vom S. Marggrafs Them.
Eßig, daß ſie das vor ſich durchs Schr. I. Th. S. 348. A. d. U. Feuer verkalchte Queckfilber nucht
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