Teil eines Werkes 
Theil 2 : Abt. 3/4 (1776) Von den 7 halben und den 7 ganzen Metallen und den Produkten derselben / hrsg. von Johann Gottschalk Wallerius .̤ Aus dem Schwedischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Christian Ehrenfried Weigel
Entstehung
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Vom Queckſilber, deſſen Praͤcipitaten ꝛc. 23

5 e.. e ocht, o gefuͤhrtem Verſuche ſtreitet, da nemlich Wuͤrmer auf Queck⸗ ie Wuͤr⸗ ſilber gelegt, einen Schaum von ſich gaben, ſtarke Zuͤckun⸗ Geruch gen bekamen, und ſo ſtarben. Wir laſſen dieſes aber da⸗ er Them hin geſtellet ſeyn, und merken nur an, daß wir, da Bur⸗ Theil ſer nicht erzaͤhlt, wie ſie das Queckſilber fliehen, und ihm hat, ſel weichen, welches die Erfahrung doch taͤglich lehrt, wenn at, wie Menſchen oder Vieh mit einer Queckſilber⸗Salbe geſchmie⸗ Digeri⸗ ret werden, dieſen Verſuch zu einer weitern Unterſuchung geri 1 G funden und Erforſchung ausgeſetzt ſeyn laſſen. ht.§. 9. net, it Reibt man Queckſilber in einem glaͤſernen Moͤrſer mit 7 5.... S. 3, Weingeiſt, ſo giebt es auch ein ſchwarzes Pulver von ſich, en, oder und wird glaͤnzender darnach, doch nicht aufgeloͤſet. glaub⸗Anm. Ob das Queckſilber von einer, weder ſauren, noch wwenn aͤtzenden, aber mit dem hoͤchſt rektificirten Weingeiſt in An⸗ Naſt, ſehung der Fluͤchtigkeit und Reinigkeit etwas uͤbereinkom⸗ gcobi menden, auch mit einer hellen Flamme im Feuer abbren⸗ em der nenden Feuchtigkett aufgeloͤſet, und darnach unter dem ner vor Deſtilliren, in Waſſer oder Erde verwandelt worden, uͤber⸗ berüh⸗ laſſen wir andern zu unterſuchen. S. Kuͤhnſt. de Sale elnem Metal. S. 16. u. 18. Pott de Sulph. Metall. S. 20., aber fluͤßi⸗ dieſes Aufloſungsmittel kann man nicht fuͤr einen einfachen renn Weingeiſt halten(11).. daihe.Anm. Die Eigenſchaften und Auffoͤſungskraft, die einige ſer an⸗ dem Weingeiſt beylegen, der mit, aus Salpetergeiſt nie⸗ 7 dergeſchlagenem Queckſilber iſt digerirt und cohobirt wor⸗ den, wird vielleicht erlaubt ſeyn, mehr den Theilchen, die amthel. die Salpeterſaͤure dem Weingeiſt mittheilet, als einigen n Ver⸗ Queckſilbertheilchen zuzuſchreiben, ob ich gleich auch dieſe rreiben, Meynung nicht voͤllig beſtreiten will. S. Pott de Subph. ccſber Metall. p. 28. und die Schriftſteller, welche er anfuͤhrt. d nicht werden,§. 10. Jvollig Mit Oelen vereiniget ſich das Queckſilber nicht allein anchi unterm Reiben,(S.§. z. Anm.) ſondern es giebt auch v aus⸗::. 9 rell oft eine Tinktur, wenn es mit denſelben digerirt wird. icüh B 4 1. Anm. d. J.(11) Es ſcheinet dies eine Vitrioliſche oder Salpetrichte Naphtha

geweſen zu ſeyn. A. d. U.