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46² Cap. 48. Vom Schwefel.
3 S. 2.
§) Oeligte Salze bekomt man aus einigen in war⸗ men Gegenden wachſenden Pflanzen, durch die De⸗ ſtillation, S. Grimms Pharmac. Inqicau; durchs Niederſchlagen aber, oder durch freywilliges Cry⸗ ſtalliſiren aus einigen Oelen,(Cap. 38. 2. Anmerk.) und endlich aus den Harzen, als aus der Benzoe ꝛc. durch die Sublimation oder durch Abkochung.
Anmerkung. Dieſe oͤligte Salze ſind nicht alle von einer⸗ ley Art; einige, als die Benzoeblumen, werden vom Waſ⸗ ſer, wiewohl ſchwerlich, fluͤßig; andere aber, wie die uͤbrigen, von demſelben gar nicht aufgeloͤſet. Sie ſind auch in Anſehung des Oeles unterſchieden, und in der That zuſammengeſetzt.
O2OONON C04000080030000000800050000;00O00050090 80080
Das 48. Capitel. Vom Schwefel.
§. Ie Der Schwefel iſt ein feſter bruͤchiger Coͤrper, der
ſich vom Feuer anzuͤndet und brennet, unter dem Brennen einen ſauren Geruch giebt, und ſich im Oel, aber nicht im Waſſer aufloͤſet.
Anmerkung. Dieſer Schwefel muß mit dem ſogenanten ſchwefeligten Anfang, oder mit der entzuͤndlichen Materie⸗ die in den Coͤrpern iſt, nicht verwechſelt werden; hier re⸗ den wir vom gemeinen Schwefel, der auch den ſchwefe⸗ ligten Anfang, oder ein entzuͤndliches, aber mit andern Anfaͤngen und Theilgen vermiſchtes Weſen bey ſich hat⸗
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