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10 Cap. 1. Von der Chemie
lehret, um daraus Glocken, Stuͤcke, Spiegel und an⸗ dere im gemeinen Leben lilih Dinge zu verferti⸗
gen; f) das Muͤnzweſen; g) die Kuͤnſte der Hand⸗
derder. die in Gold, Stliber und Zinn arbeiten, we⸗ nigſtens zum Theil, wozu auch die Art zu Loͤthen, ja ſelbſt das metalliſche Loth, ſo man Schlagloth nennt, gehoͤren; h) die Kunſt, das, was man aus den Me⸗ tallen hervorgebracht hat, recht zu bereiten, z. E. Zinnober, Smalte, Bleyweiß, Mennige u. ſ. w.
6) Die Kunſt Glaß zu machen, welche von un⸗ terſchiedenen Glaͤſern, und Fluͤſſen, und deren Berei⸗ tung handelt. Hieher muͤſſen gerechnet werden a) die Glaßkunſt ſelbſi b) die Kunſt Fluͤſſe, oder auch c) Schmelzglaͤſer und Emaille zu machen,(teſlellaris et Ars encauſtica) ingleichen d) die Kunſt das feine Porelain zu verfertigen.
7) Die Haußhaltungschemie,(onrncn wel⸗ che vornehmlich von dem, was die Haußhaltung und der Feldbau erfordert, redet. Hier bekommt a) die che⸗
miſche Betrachtung vom Ackerbau, ihre Stelle, in ſo
ferne man auf die Beſchaffenheit der Aecker und ihre Fruchtbarmachung ſiehet, worunterauch der Wieſen⸗ und Gartenbau zu verſtehen iſt; b) ferner das Blei⸗ chen der Leinwand; c) die Bierbrau- und Gaͤhrungs⸗ kunſt, zu der man das Malzen rechnen kan, wie unten im 28ſten Capitel bewieſen werden ſoll; d) die Koch⸗ kunſt, und e) Confektbaͤckerey.
8) Die Faͤrberchemie,(cromatica,) welche nicht allein von verſchiedenen Farben und deren Bereitung; ſondern auch von rechter Anwendung der Farben auf die verlangte Sache, handelt. Sie hat dahero ihren groſſen Nutzen; a) in der Mahlerey b) in der Faͤr⸗ berey, es moͤgen wollene, ſeidene oder leinene Sachen zu faͤrben vorkommen. Es gehoͤret auch die Kunſt
Flecke
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