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und ihrer Eintheilung uͤberhaupt. 9
4) Die Feuerchemie(Tejurgica,) handelt von Waͤr⸗ me, Feuer, den verbrennlichen Coͤrpern, und von der Art und Weiſe, wie man dieſe bereiten muͤſſe, oder wie man durch Vermiſchung derſelben, etwas im ge⸗ meinen Leben nuͤtzliches erhalten koͤnne. Demnach gehoͤret hieher die Kunſt a) Terpenthin und griechiſch Pech(Colophonium) zu machen; b) verſchiedene Oele, ſowol ausgepreſte als deſtillirte, zu verfertigen; c) Koh⸗ len zu brennen; d) Ruß, e) Schwefel f) und Schies⸗ pulver zu bereiten u. ſ. w. ja, die ganze Feuerwerker⸗ kunſt beruhet, wenn man ihre Materialien anſiehet, auf dieſem Theile der angewendeten Chemie.
5) Die Chemie, ſo mit den Metallen umgehet, (Metallurgia) iſt ſehr weitlaͤuftig weil ſie von aller Me⸗ talle und Halbmekalle ihrer Ausſchmelzung aus den Ertzen(mineris) und derſelben Verbeſſerung; auch von allem, was aus den Metallen gemacht wird, re⸗ det. Deswegen begreift ſie unter ſich a) die Kunſt, die Gaͤnge der Metalle und Halbmetalle nach der Lage der Berge, zu finden, wie auch die Art und Natur derſelben zu entdecken; b) die Probierkunſt; c) die Schmelzkunſt, welche nicht allein eine gehoͤrige Kennt⸗ niß der Erze, ſondern auch einen zulaͤnglichen Begrif, vom Roͤſten, Schlaͤmmen(elutriationis) Schmelzen, Verſchlacken, Feinmachen und Seigern(eligvationis) wie auch von den hiezu noͤthigen Oefen, und von an⸗ dern Dingen mehr, voraus ſetzt; d) die Kunſt die Mekalle zu verbeſſern; wohin nicht allein das Stahl⸗ und Meßingmachen, nebſt noch andern Verbeſſerun⸗
gen und Bereitungen der Meralle gehoͤren; ſondern
auch ſelbſt die Alchimie; e) Die Kunſt Mertalle zu ſchmelzen, welche verſchiedene Metalle zu vermiſchen A leh⸗
hinſcheinen kan, wohl bedeckt, Nach 6 Monaten liegt der Bo⸗ und Steine drum herum geſetzt. rax in Stuͤcken in dem Topfe.


