Teil eines Werkes 
Theil 1 (1761) Der Physischen Chemie erster Theil, welcher von der Natur und Beschaffenheit der Chemie überhaupt, von ihrer Geschichte, Zeichen sowol leidenden als wirkenden Werkzeugen, und endlich von den Arbeiten und hervorgebrachten chemischen Cörpern, auf systematische Art handelt / aus dem Schwedischen ins Lateinische übersetzt und vermehrt von dem Verfasser Joh. Gottschalk Wallerius ... und nunmehr ins Teutsche übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Andr. Mangold
Entstehung
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dem Grunde, wie ſchon gemeldet, dienet; c) in der Kunſt Ziegelſteine zu brennen, wo man drauf zu ſehen hat, daß man nicht zu trocknen, duͤrren und gro⸗ ben, noch auch allzufetten Thon waͤhle, ſondern ſol⸗ chen, der wohl zuſammen halte und ſich verglaſen laſ⸗ ſe; desgleichen auch ſolchen Sand, der ſich zu dieſer Abſicht ſchicke; und daß dieſe beyde Dinge wohl mit⸗ einander vermiſcht und gebrennt werden; d) in der Kunſt Kalk zu brennen, den man aus verſchiedenen Steinen(mineralibus) durch verſchiedenes Feuer be⸗ koͤmmt; e) in der Kunſt Gyps zu machen, damit er nicht alzuſehr gebrennt werde, und ſeine Kraft, mit dem Waſſer hart zu werden, verliere; f) in der Kunſt die Marmorſteine nach zu machen. Und endlich g)

in der Kunſt Steine zu ſchleifen, oder in der Juwe⸗ lierkunſt(arte gemmaria).

3) Die Salzchemie handelt von der Bereitung und Feinmachung der Salze, und von dem, was durch ihre Vermiſchung erhalten und bereitet wer⸗ den kan. In dieſem Theile, der ſich ganz auf die phyſiſche Chemie gruͤndet, wird nicht allein die Bereitung der Salze, ſondern auch wie ſie zu de⸗ ſtilliren ſind, desgleichen das Seifenſieden u. ſ. w. vollſtaͤndig beſchrieben. Zur Bereitung der Salze gehoͤret a) die mannigfaltige Verfertigung unter⸗ ſchiedener Vitriole, nach ihrer verſchiedenen Art und Urſprung(matrice)(Vitriolmuͤttern); b) die Hervorbringung, Kochung und Feinmachung des Alauns und Salpeters; c) die Scheidung des ge⸗ meinen Salzes entweder aus dem Steinſalze oder aus dem Seewaſſer, wovon William Brownrigg in the art of Making common ſalt, d. i. in der Kunſt, das gemeine Saltz zu machen, weitlaͤuftig gehandelt hat; d) die Bereitung des Salmiaks, den, wie e

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