Teil eines Werkes 
Theil 1 (1761) Der Physischen Chemie erster Theil, welcher von der Natur und Beschaffenheit der Chemie überhaupt, von ihrer Geschichte, Zeichen sowol leidenden als wirkenden Werkzeugen, und endlich von den Arbeiten und hervorgebrachten chemischen Cörpern, auf systematische Art handelt / aus dem Schwedischen ins Lateinische übersetzt und vermehrt von dem Verfasser Joh. Gottschalk Wallerius ... und nunmehr ins Teutsche übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Andr. Mangold
Entstehung
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Vorrede des Ueberſetzers. E werden Verſchiedene fragen, warum ein

lateiniſches Werk ins deutſche uͤberſetzet werde, da ohnedem die lateiniſche Sprache genugſam bekannt ſey, und die gelehrten Werke in ſolcher geſchrieben werden ſolten, damit nicht jedermann mit ungewaſchenen Haͤnden in das Heiligthum der Wiſſenſchaften, zumal der gehei⸗ men, eindringen koͤnte? Dieſen Herren zu Ge⸗ fallen, will ich kuͤrzlich anzeigen, wie es damit ge⸗ kommen iſt. Nicht ſowol der Herr Verleger, als vielmehr einige gute Freunde erſuchten mich, dieſes Werk ins deutſche zu uͤberſetzen, und bevor⸗ ſtehende Leipziger Meſſe herauszugeben. Ich uͤber⸗ legte wohl, daß ich wegen vieler andern Geſchaͤfte nicht genug Zeit haben moͤchte, in einer Zeit von wenigen Monaten, dieſes Werk mit aller ndthi⸗ gen Genauigkeit zu uͤberſetzen, den Sinn des Herrn Verf. wohl zu treffen, und die darinne, in Anſehung der Schreibart, vorkommenden vielen Fehler in dieſer Ausgabe zu verbeſſern; ich bat da⸗ her den gelehrten und mir ſehr werthen Herrn Doctorand Siefert, mir in der Ueberſetzung bey⸗ zuſtehen, und vorzuarbeiten. Er hat es auch mit ſeinem gewoͤhnlichen Fleiß, und mit ſeiner Art, genau und im Zuſammenhange zu denken, gethan, und ich habe mich bemuͤhet, dasienige, was dunkel, zu kurz, und im lateiniſchen nicht allzuwohl gus⸗ ge⸗