Druckschrift 
Der Monte-Rosa : eine topographische und naturhistorische Skizze : nebst einem Anhange der von Herrn Zumstein gemachten Reisen zur Ersteigung seiner Gipfel ; mit einer topographischen Karte und mehreren Steinabdrücken / Ludwig von Welden
Entstehung
Einzelbild herunterladen

7 An aus welchem nun jeder nach seiner beliebigen. Formel die N Höhe berechnen mag, da die Höhen der Observations-Puncte a ‚di von Mailand und Genf bereits bekannt sind. Die Differenz EN von ı5t., die sich ergibt, je nachdem man Mailand oder auch ht Genf annimmt, kommt wohl wie natürlich aus dem ver-

zrlinı nur 3 x:: co schiedenen Zustande der Atmosphäre, die an einem Tage

zur selben Stunde kaum auf eine Entfernung, und in der

Kummen, verschiedenen Lage, in der sich beide Städte befinden, 2, die gleich seyn kann. ch zwei. So weit waren bis jetzt die verschiedenen Versuche 2, be- zu einer richtigen Bestimmung der Höhe und Lage des höher, Monte-Rosa gediehen, immer noch fanden sich aber Zwei- | Herr fel und Unrichtigkeiten, die von der verschiedenen Wahl meler- der Gipfel, von verschiedenen Instrumenten und verschie- in Nai- denen Formeln, nach denen berechnet wurde, herrühren a0, mochten. Meine früheren Reisen nach dem Monte-Rosa 0 hatten mir bereits über seine höchste Spitze keinen Zwei- dazu fel mehr gelassen. Eine neue Untersuchung im Juni 182% durch das Thal von Macugnaga hinauf, wo ich ven Piz20 chtete bianco aus die äufsere Form dieser: grolsen Gebirgs- weiten krone sehr genau sah, überzeugte mich nun vollends, dafs iederer von dieser Seite eine Messung am leichtesten auszuführen sey. Aber sie sollte rein trigonometrisch und so be- = schaffen seyn, dafs nach ihr keine Zweifel mehr bleiben Ya konnten, reien, Auf dem Monte-Carnera im Sesia-T'hale, Riva ge- or genüber, hatte ich noch ein Signal entdeckt; es war das ;) D

letzte der grolsen Triangulirung, die in den Jahren ı803 6 auf die Basis am Ticino gestützt, von dem Astrono- men zu Mailand, in Ober-Italien mit grofser Genauigkeit 6 ausgeführt wurde. Einen andern Punet entdeckte ich auf 5 dem Pizzo-Moro oberhalb Banio im Anzasca- Thale. Es war also eine Dreieckseite erster Ordnung der genannten Triangulirung von 7482°, ı Toise, meine Basis; doch

}

\ | ! ! \

en

2

14 0 9, 0 konnte man vom ersten Puncte aus nicht alle Spitzen, und uno 2