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Gruner in seinem Traitd sur les glaciers de la Suisse, Tome I, pag. 229, nennt den Monte-Rosa nur im Vor- beigehen.
Der Chevalier Robillant in einer kleinen Broschüre sur Vutilite des Voyages dans son propre pays, Turin 1790, spricht zuerst etwas deutlicher vom Monte-Rosa; er gibt ihm eine beiläufige Höhe von 2700 Toisen über demMeere, beschreibt seine südlichen Thäler, vorzüglich in minera- logischer Beziehung, und gibt eine Ansicht desselben, die aber von der Fertigkeit des Zeichners keine hohe Idee gibt.
Endlich nahm sich auch Herr de Saussure, bekannt durch sein grofses Werk: Voyages dans les Alpes, Neuchatel 1796, des Monte-Rosa an, und ihm verdanken wir die erste Beschreibung, einige Messungen und Ansichten die- ses Gebirges, die wir in der Folge näher beleuchten und ausheben werden,
Nachher hat Herr Ebel in seiner»Anleitung auf die nützlichste und genufsvollste Art die Schweiz zu bereisen,« ebenfalls den Monte- Rosa mit berührt; er gibt aber in seinen Rubriken: Anzaska- Thal, Vispacher- Thal, Monte- Rosa und Mont-Cervin minder neues, als Auszüge von de Saussure. Er sagt Seite 449 im vierten Theile:»diese Thäler verdienen eine genauere Untersuchung, als sie bisher gewürdigt worden sind«.
Es ist gewils sehr Schade, dafs sich Herr Ebel, dem wir so interessante Gebirgsbeschreibungen, und im Gan- zen so viel Licht über unsere dunkle Erde zu verdanken haben, nicht damit befassen wollte, da er ganz der Mann dazu gewesen wäre. Dem Beispiele, blofs das zu wieder- holen, was de Saussure gesagt, sind auch die neuern Reise- beschreiber gefolgt, von denen ich die Viaggio ai ire Lagi, Mailand ı814, und Peregrinazioni di Bertolotti, Mailand 1822, aushebe,
Der erste sagt durchaus nichts Neues, der zweite beschreibt den Weg von Varallo durch das Mastalone-Thal
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