Der Monte-Rosa.
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Wer die herrlichen Gefilde der Lombardie, das grolse Thal, welches der trübe Po bewässert, durchzogen, hat auch den Monte-Rosa aus der grofsen Alpenkette maje- stätisch hervorragen gesehen, die in nördlicher Richtung die Blicke des Reisenden ergetzt, wenn er von-Venedig’s La- gunen, durch die Gärten Mailand’s*), auf die Hügel von
Turin wanderte.
*) Nicht bald kann es ein gröfseres Panorama geben, als jenes von Mailand, und wenn das von Constantinopel zwey Welt- theile falst, so übersieht jenes die grölsten Gebirgsketten Eu- ropens. Die Apenninen auf einer Seite, auf der andern die ganze Kette der Craze’schen, Penninischen, Schweizer und Italienischen Alpen. Man denke sich einen ungeheuern Kes- sel, von drei Seiten von den genannten Alpen, von der vier- ten von dem Meere begrenzt. Aus grauer Ferne erhebt sich, als die südlichste Spitze, der Monte-Cimone aus den Apen- ninen. Auf ihrem Zuge in westlicher Richtung ragt te Tam- bura, der Monte-Sagro, der Monte-Cento Croci, und der Monte- Penice hervor; die Bochetta ist nur dunkel zu erken- nen. Ein endloses Meer von Bergen zieht gegen den Col di Tenda hin. Gegen West ist die unersteigliche Spitze des Monte- Viso(wo die Quellen des Po’s sind) die erste zu un: terscheiden. Nun folgt längs dem Mont-Cenis der Roche melon und der Mont-Iseran, Endlose Gebirgskuppen um- geben jetzt den Montblane, den der grofse Bernhard(d. h, der Mont-Velan auf selbem) verbirgt, und nun folgt in nördlicher Richtung der Mont-Cervin„ der Monte-Rosa, der Monte-Moro, das Fletschhorn, der Simplon; und nun die Altväter aus dem Berner Oberlande,— die Jungfrau,
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