zu‘oft selbst in dem Falle gesehen, jede, auch die kleinste Nachweisung mühsam aufsuchen zu müs- sen, und weils wie dankbar ich jedem gewesen wäre, der mir mehr hätte sagen können.
Wie manchen Weg würde ich erspart, wie manchem Ungemache ausgewichen seyn!—
Je weniger Stoff ich aus früheren Schriften zusammen stellen konnte, je mehr glaubte ich von meinen eigenen Erfahrungen liefern zu müssen. Übrigens muls ich noch bemerken, dafs ich nicht bestochen, oder zu sehr eingenommen von mei- nem Gegenstande spreche, denn ich war in der Lage, vergleichen zu können.— Ich habe die Thä- ler des Montblanc, des Bernhard, die Alpen Sa- voiens und der Schweiz durchwandert, manches Schöne und Grolse gesehen; immer aber hat mir der Anblick des Monte- Rosa, vorzüglich vom Thale von Macugnaga aus, einzig geschienen.— Ich glaubte mich ans Ende der Welt versetzt, und das Verschwinden aller Vegetation, wie in diesem ungeheuern Eiskessel, ist mir nirgends so vor- sekommen.
In seiner Art bleibt der Monte- Rosa daher einzig, und läfst sich nicht wohl mit andern Eis- sebirgen vergleichen:— so isolirt, und doch so nahe an einem warmen Himmel, an den Hainen,
wo Citronen blühen, ist nicht bald der ewige
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