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Vierzehnte Abtheilung. Ueber die Berechnung ꝛc. 291
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Eben ſo muß von allen Gegenſtaͤnden, welche ſich in ihrem Werthe nach und nach vermindern, ein gewiſſer Werth in Abzug gebracht werden.
Durch die Vergleichung des Werthes des vo⸗ rigen Inventariums mit Zuziehung des Kapitalzu⸗ ſchuſſes im Laufe des Jahres gegen den Werth al⸗ les Abgangs mit Zuziehung des Werthes des neuen Inventariums, ergibt ſich der Erfolg im Rein— Ertrag oder im Verluſt.
Um aber bei einer großen Schaͤferei deſto deut⸗ licher uͤberſehen zu koͤnnen, nicht nur wie ſich ihr Ertrag zu den auf ſie verwendeten ſtehenden und laufenden Kapitalien verhalte, ſondern auch, ob der Gewinn oder Verluſt von voruͤbergehenden Zufaͤllen, oder von den Verhaͤltniſſen der Einrichtung zu dem Werthe der Produkte abgehangen habe, iſt erfor⸗ derlich, daß die Nachweiſung des ſtehenden Kapi⸗ tals abgeſondert werde von der eigentlichen Ertrags⸗ Rechnung, welche das laufende Kapital nebſt den Zinſen von dieſem und dem ſtehenden Kapital ver⸗ gleicht, gegen den rohen Ertrag mit Zuziehung des Werthes aller Beſtaͤnde, welche von dem ſtehenden Kapital keine Beſtandtheile ausmachen.
In dieſem letzten Fall hat man nur zu bemer⸗ ken, daß alle Meliorationen, welche auf die Kapi⸗ tal-Rechnung als Zuſchuß kommen, und ſich ab⸗ nutzen, bei der naͤchſten Inventur eine verhaͤltniß⸗ maͤßige Minderung des Werthes erleiden muͤſſen. Werden ſie aber auf die Ertragsrechnung als eine reine Auslage gebracht, ſo muß bei der naͤchſten


