10 Erſte Abtheilung. Ueber Wolle im Allgemeinen.
Der Faſerſtoff iſt im reinen(deſtillirten) Waſſer, ſo, wie 1 Alkohol oder Spiritus, un⸗ auflösbar; in aͤtzenden Laugen aber bis zur Zerſtoͤrung aufloͤsbar; in Saͤuren ebenfalls aufloͤsbar, doch etwas ſchwieriger; in der Waͤrme trocknet er zu einer hornaͤhnlichen Subſtanz aus.
Die Gallerte bildet in der Kaͤlte eine ſchluͤpfrige Maſſe, iſt in reinem Waſſer loͤsbar, aber nicht im Alkohol, und trocknet in der Waͤrme ebenfalls zu einer hornartigen Subſtanz aus.
Was die Wolle insbeſondere betrifft, ſo ſoll ſie Kalk, Schwefel, wenigſtens ſchweflichten Stoff, eine freie Saͤure(nach Treffy, freie Phosphor⸗ ſaͤure,) und noch unbekannte Stoffe enthalten.
Den Schweiß der Wolle hat man ſchon ge⸗ nauer zerlegt.
Die Beſtandtheile des Menſchenhaares beſtehen, nach Burdach, in Gallert, Eiſen, Phosphorſaͤure, Kalkerde, vielem Schwefel und einem eigenthuͤm⸗ lichen Oele, das ſich in Alkohol leicht aufloͤſet und lebhaft mit Funken eihen Das Menſchenhaar
Saͤuren machen es reichir und entfaͤrben es. Aetzendes Kali aber, oder Lauge, loͤſet es 15
§. 20. Von dem Zuſammenhang der Maſſe der Haar⸗ roͤhre.
Die Materie oder Maſſe, aus der das einzelne
Wollhaar beſteht, hat, wie alle anderen feſten Koͤrper,
gwät dcen get gewiſſe Naſch
hehr ha kann m ſe F meht.
Von
U waden ſere vecſta entaag ee
von d


