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Beiträge zur Kenntniss und Behandlung der Wolle und Schaafe : nebst einem Verzeichniss mehrerer Schäfereien zum Gebrauch für angehende Landwirthe und Fabrikanten / von Johann Philipp Wagner . Mit e. Vorw. vom Staatsrath Thaer
Entstehung
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1 ine⸗

laſ 9 de ligen

Zweiter Abſchnitt. Ueber das Weſen der Wolle. 3

Von der natuͤrlichen Laͤnge eines Wollhaares. Die natuͤrliche Geſtalt, in der das einzelne Wollhaar gewachſen iſt, oder ſein natuͤrlicher Wuchs

iſt auch ſeine n reretge Lange. Hat es ſich waͤh⸗

15, rend dem Wachſen gekruͤmmt, und bringt man es ., IS. HK 7 30 alsdenn in eine n Richtung, ſo iſt dies keine

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naturliche Lange mehr, ſondern eine Laͤnge in der

eo aeenſkeihe cnt or Malſ SuunChe n ft Die natuͤrliche Laͤnge der Wolle druckt man oft 0 * 1

4* 5 S 536;, 8 9 durch Wuchs aus. So ſagt man: die Wolle hat

inen langen oder kurzen Wuchs.

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§. 18.

Von der inneren Geſtalt des Wollhaares.

1. Die innere Geſtalt des Wollhaares üranſſt die Seiten oder die Waͤnde der Ro ne und die Weite ihrer Oeffnung. Sie ſind fuͤr die meiſt en Menſchen nur vermittelſt zuſammeng Löſerern arcRifs rungs⸗

inſtrumente zu erkennen, und bei der ſtrengen Aus⸗ wahl ſehr fin er Zuchtth diere nicht zu uͤbergehen.

Im Verſolg wird unter Geſtalt nur die aͤuſ⸗ ſere. G gſaln verſtand

§. 19.

Von den Grundſtoffen der Wolle. Borſten, Haare, Wolle, u. ſ. w. beſtehen nach Lehrbuͤchern der Chemie uͤberhaupt aus Faſer⸗

ſtoff und Gallerte.

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