Teil eines Werkes 
1: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 1
Entstehung
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Yo⸗ groͤßere Koſten verurſacht, ſo kann ich nur glauben, daß

dieß Verfahren verderblich ſey und anzeige, daß die Pfund Grafſchaft nicht die ſchnellen Fortſchritte in der Kunſt des pfund Ackerbaues gemacht habe, durch die ſich einige andere ik auf Theile des Reichs ausgezeichnet haben. Wenn der Werth t acht des ungewaſchenen Vließes in dieſem Theil von Devonſhire iniger⸗ zu fuͤnf und ſtebzig angenommen worden iſt, ſo bemerken Beiitk wir, daß eine Quaniitaͤt, die in einem reineren Zuſtand

verkauft wurde, an fuͤnf und neunzig reichte, indem wir etwas mehr als ein Viertel des Gewichts auf den Dotter rechnen, der die ungewachſenen Vließe ſchwerer machte.

iſt es Es giebt wenige Wollhaͤndler, davon bin ich uͤber⸗ , und zeugt, die nicht daraus ſchließen werden, daß entwe⸗ ſeinee der die Wolle, die gewaſchen worden war, nicht rein beſſer, war, oder daß die Menge des Dotters, in welcher die artigen Wolle erzeugt ward, geringer als noͤthig geweſen ſey. haars. Wenn dieſer Mangel aus der Conſtitution des Schafes irken, entſpringt, ſo muß ſie fuͤr fehlerhaft gehalten werden; unbe⸗ wird er durch die Feuchtigkeit des Clima's erzeugt, ſo ärfſten muß einige Sorge getragen werden, das Vließ gegen ng ge⸗ deren zerſtoͤrende Einfiuͤſſe zu ſichern, was leichter in einer m ge⸗ Gegend auszufuͤhren iſt, wo die Myrthe bisweilen den vo dir ganzen Winter hindurch unbedeckt bluͤht, als in Bezir⸗ t wer⸗ ken, wo die Heerden der aͤußerſten Strenge des erſtarren⸗ Idwi⸗ den Sturms ausgeſetzt ſind.

jſcht An Orten, wo die Bewirthſchaftungs⸗Weiſe ſo aflch mannigfaltig, und der Boden ſo verſchieden iſt, wie in durch Devonſhire, iſt es kein Wunder, d⸗ß in dem einen ertigen Sprengel Gebraͤuche herrſchen, welche in einem andern t um gaͤnzlich unbekannt ſind; demnach finden wir, daß nicht

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