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Ein Fremder, der von den reichen Wieſen von Long⸗ Sutton und Holbeach nach dem noͤrdlicheren Theil von Cambridgeſhire reiſt, erſtaunt uͤber die Abwechslung, die innerhalb einiger Meilen in dem aͤußern Anſehen der Ge⸗ gend Statt findet, ohne daß gerade hoͤher liegende Wei⸗ den dazwiſchen kommen. Anſtatt der reichen und gruͤnen⸗ den Gefilde, von denen er eben erſt umgeben war, durch⸗ geht er nun einen ſchlammigen, mit Waſſerpflanzen uͤber⸗ zogenen Bezirk, und wo das Auge uͤber eine unermeßliche Flaͤche hinſtreift und weder einem Gebuͤſch noch einem Baum begegnet, um die Einfoͤrmigkeit der Anſicht zu mil⸗ dern, denn der runde Seſichtskreis wird bloß durch die nackten und ſtarren, zur Entwaͤſſerung gebrauchten Wind⸗ muͤhlen und durch die fernen Hoͤhen von Norfolk und Huntingdon unterbrochen. Wer mit jenen wankenden (weichen) Wegen nicht bekannt iſt, fuͤhlt ſich bisweilen wegen ſeines Lebens beunruhigt, und die oͤde Landſchaſt traͤgt dazu bei, alle Hoffnung auf Beiſtand abzuſchneiden. In ſolch einer Gegend kann der Schafbeſtand unmoͤglich ſtark ſeyn; denn wenn das Land durch irgend einen un⸗ abwendbaren Zufall, oder durch ein außerordentlich naſ⸗ ſes Jahr unter Waſſer geſetzt wird, ſo ſend die Heerden nur ſehr ſchwer von dem Untergang zu retten und muͤſ⸗ ſen auf die ſicherer gelegenen Guͤter vertheilt werden. Bei der Wiederkehr beſſerer Zeiten wird ein Viehbe⸗ ſtand ſchleunig von allen Seiten her, wo man nur unter den vortheilhafteſten Bedingungen dazu kommen kann, zuſammen gekauft; die Heerden bekommen aber dadurch einen bunten und ſchwankenden Charakter, und die Woll⸗ haufen enthalten eine groͤßere Mannigfaltigkeit von
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