Teil eines Werkes 
1: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 1
Entstehung
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kend iſt, finden wir, wenn nicht etwa eine kuͤnſtliche Ab⸗ lfc aͤnderung hervorgebracht worden iſt, eine Art Schafe mit der⸗ zottigem Pelz, deren Vließe ſehr feſt ſitzen. In den wär⸗ ſche meren Gegenden ſind ſo viele Veraͤnderungen auf einander alhe gefolgt, und es iſt uͤber die eigenthuͤmliche Art Wolle, die ben dort fruͤherhin erzeugt worden iſt, ſo wenig bekannt ge⸗ hert worden, daß es unmoͤglich iſt, uͤber ihre beſondern Eigen⸗ 1 ſchaften etwas mit Gewißheit zu ſagen; doch laͤßt ſich nicht vermuthen, daß der geſellſchaftliche Zuſtand dort weniger her Einfluß darauf geaͤußert habe, als wir mit Recht von ei andern Gegenden annehmen koͤnnen, aus denen uns beſſere ſic Nachrichten zugekommen ſind. wj 5. 46. f) Entdeckung der lzenden Eigenſchaft. 1 So lange die mit Wolle bekleideten Schafhaͤute zum nu haͤuslichen Gebrauch verwendet wurden, konnte begreiflicher⸗ Vrr weiſe nur ein Vließ von dem Thiere gewonnen werden, und mußte, wenn ſich ſein Pelz jeden kommenden Sommer, den ¹ es erlebte, abloͤſte, eine ungeheure Verwuͤſtung ſeines Er⸗ zeugniſſes Statt finden. Uebrigens wurde gluͤcklicherweiſe bald die Bemerkung gemacht, daß eben die abgeloͤſten Va Vließe vermittelſt Anfeuchtens und Preſſens zu einer dichten und geſchmeidigen Subſtanz gebildet werden koͤnn⸗ ſenn ten, die fuͤr die gewoͤhnlichen Lebensbeduͤrfniſſe eben ſo geub anwendbar als dauerhaft, und noch paſſender und zierli⸗ kegte cher ſey, als die Haͤute, deren man ſich fruͤherhin be⸗ ereic dient hatte. Dieß ſcheint der erſte Verſuch des Erfin⸗ duer dungsgeiſtes geweſen zu ſeyn, ein wollenes Gewebe zu erin bilden, und nachdem die das Gelingen bedingende Fertig⸗ lch be keit in der Behandlung einmal erworben ward, ſo breitete ntge