ſten
nu⸗
plaͤtzen von Verſuchen, wo alle nuͤtzliche Vermiſchungen der Viehracen aufgeſtellt, und alle an Gerippe und Fell moͤgliche Veraͤnderungen vor Augen gelegt werden koͤnn⸗ ten. Zur Ehre unſers Zeitalters iſt dieß ſchon ſehr haͤufig der Fall. Doch koͤnnte dieſes Verfahren(System) mit Vortheil noch weiter ausgedehnt werden, und wir wuͤr⸗ den bald finden, daß, je mehr die Beſtrebungen nach Ver⸗ beſſerung ſich vervielfaͤltigen, um ſo ſchneller und ſicherer Kenntniſſe im Lande verbreitet, und was ſich entſchieden
als wichtig bewaͤhrt, angenommen wuͤrden. An ſolchen
Orten und unter ſolchem Einfluß braucht man das veraͤcht⸗ liche Laͤcheln der Unwiſſenheit und Dummheit nicht zu fuͤrchten, auch kann da die Gefahr nicht Statt finden, daß die Betriebſamkeit, von welcher eine Vnmilie abhaͤngt, mißverſtanden werde.
Wenn es moͤglich iſt, in den Fellen der I Thiere uͤber⸗
haupt eine wohlthaͤtige Veraͤnderung zu bewirken, ſo brau⸗ chen wir unſern Vermuthungen keine Grenzen zu ſetzen, und es wuͤrde gewiß ein wichtiger Punct erreicht ſeyn, wenn daſſelbe Thier, das wir zum Schlachten aufziehen, dahin gebracht werden koͤnnte, den Boden zu bearbeiten, und ſeiner Seits ſeinem Eigenthuͤmer einen jaͤhrlichen Zins zu zahlen. Es wuͤrde lange dauern, davon bin ich feſt uͤberzeugt, ehe die gewoͤhnlichen Ochſen unſers Landes dahin gebracht werden koͤnnten, ſelbſt wenn es nüalis) waͤre, dieß zu thun; es giebt aber Rindvieh, was unſere
Aufmerkſamkeit in einem hoͤhern Grade verdient, als ihm bisher zu Theil geworden iſt. Dr. Anderſon hat dergleichen namhaft gemacht, und es mit ſeiner gewoͤhnlichen Offen⸗ heit, ſeinem Scharfſinn und geſunden Urtheil beſchrieben.


