Teil eines Werkes 
1: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 1
Entstehung
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fählt, 9 dund . m Erſter Abſchnitt. 1 Wolle im Allgemeinen. anar lſidem §. 1. Nicht alle Schafe tragen Wolle. ntet Wir ſind ſo daran gewoͤhnt, dieſe Subſtanz als das em ausſchließliche Erzeugniß des Schafes zu betrachten, und gt zwar als das beſondere Kennzeichen dieſer Thiergattung, den daß derjenige, der uns ſagt, dieſe Meinungen ſeyen nicht bon wohl begruͤndet, einigermaßen in den Verdacht geraͤth, i als wolle er uns mit Maͤhrchen beluſtigen, oder verſuchen, wie weit ſich unſere Leichtglaͤubigkeit erſtrecke. Wenn ein vom Schaf, was niemals Wolle trug, zufaͤllig unſere Auf⸗ zott merkſamkeit auf ſich zieht, ſo nehmen wir es fuͤr ein Thier, undt in deſſen Bildung die Natur von ihrer feſten Bahn abge⸗ ſin wichen iſt. Mit welchem Mißtrauen aber auch ſolche derm Nachrichten aufgenommen werden moͤgen, ſo iſt es doch im eine außer allen Zweifel geſetzte Thatſache, daß es Schafe Su giebt, die auf ihren Nuͤcken eben ſo gar keine Wolle haben aum wie der Hirſch oder Windhund. In jeder andern Hin⸗ A rech ſicht ſind ſie wahrhafte und eigentliche Schafe. Es iſt* nN eben ſo unmoͤglich, ſie unter eine andere Claſſe zu brin ſchſ gen, als es unmoͤglich iſt, zu laͤugnen, daß die verſchie⸗ V dsa denen Spielarten von Hunden zu derſelben Familie gehoͤ⸗ us, ren, bloß weil dieſe Spielart eine weiche, jene eine rauhe zuben.

Bekleidung hat.