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ſo wird man der Wahrheit keinen Abbruch thun, wenn man bei den benannten Pflanzen das betreffende Verhältniß wie 100: 20 an⸗ nimmt, oder 100 Pfd. friſches Material bei den landwirthſchaft⸗ lichen Leguminoſen mit 20 Pfd. Heu veranſchlagt.
Bei den Gräſern, wie an einem andern Orte nachgewieſen wurde, iſt das fragliche Verhältniß wie 100: 35.
Bei Wieſen ergaben ſich folgende Verhältniſſe:
a) 100: 40, wenn ſie faſt ausſchließlich aus Obergras be⸗ ſtehen. Die Wieſe, auf welcher die Erhebung erfolgte, beſtand aus: Poa pratensis und annua, Festuca elatior, Bromus gigantheus, pra- tensis und molis, Rhinanthus Crus-Galli und Chrysanthemum Leu- canthemum.
b) 100: 35.
c) 100: 30. Die Wieſe enthielt: Trifolium pratense und re- pens, Medicago Lupulina, Tritieum repens, Lolium perenne, und Bromus pratensis und molis.
d) 200: 25.
e) 100: 20, wenn die Wieſe vorzugsweiſe aus Untergras beſteht.
Die Wieſe, bei welcher die Erhebung erfolgte, enthielt: Plan— tago media et lanceolata, Trifolium pratense et repens, und Leon- todon autumnale.
Der Durchſchnitt iſt 100: 30.
Dieſes Verhäͤltniß iſt bei der in der Abhandlung vorkommen— den Berechnung zur Baſis angenommen.
IX. Verſuch über die catalytiſche Wirkſamkeit des Spodiums, Gipſes, Schwefels und des Kno— chenmehls beim Klee.
Zum Behufe dieſes Verſuches iſt das Feld Nr. III des Verſuchs⸗ hofes, welches zu Kartoffeln ſtark gedüngt wurde, bei der nachfol— genden Beſtellung der Gerſte in acht ganz gleiche Beete à 100 ◻½ Klftr. getheilt worden. Der Klee wurde mit der Gerſte angebaut.
In dem darauf folgenden Jahre, in welchem der Klee zur Nuz— zung kam, iſt das Beet
Nr. I am 10. März mit 90 Pfd. Spodium,
III e 22 A80 ⸗.. 111 ⸗. 5 ⸗ Kgnochenmehl, 2 IV=⸗ ⸗. 5 ⸗ Schwefel,
2 V 2 2 ⸗ 10 ⸗ Gips am 5. Mai,
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