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Es iſt alſo der oberirdiſche Theil vierjähriger Gräſer, zur Zeit ihrer Bluͤthe, gleich dem unterirdiſchen, beide im trockenen Zuſtande erhoben*).—
Iſt der Ertrag einer Koppel gegeben, ſo ſind mit demſelben zu⸗ gleich die Rückſtände bekannt, durch welche dieſelbe bereichert wird.
Gibt eine Koppel in 3 Jahren 60 Ctr. Heu, ſo beträgt die Be⸗ reicherung durch die Ruckſtände 30 Ctr., da ſich die Gräſer die Hälfte ihres Verarbeitungsmaterials aus dem Boden aneignen.
VIII. Beſtimmungen der Verhältniſſe der fri⸗
ſchen Futterpflanzen zu dem aus denſelben ent-
ſtandenen Heu oder Stroh.
Um die relative Ertragsfähigkeit der vorzüglichſten Kleearten unter ganz gleichen Verhältniſſen auszumitteln, wurden dieſelben auf einer Fläche von 400 ◻ Klftr. lehmigen Sandbodens neben⸗ einander angebaut.
Die hierher gehoͤrigen Reſultate nach der erſten Mahd ſind fol— gende:
1. Der rothe Klee gab:
5400 Pfd. friſche, oder 1200 ⸗ trockene Subſtanz; alſo ſind 100 Pfd. Klee = 22 Pfd. Heu.
2. Die Luzerne:
5200 Pfd. friſche, oder 1300 ⸗ trockene Subſtanz; mithin ſind 100 Pfd. friſche Luzerne— 25 Pfd. Heu.
Die Luzerne war 4 Jahre alt, als die Erhebung gemacht wurde.
3. Die Esparſette(Hedysarum onobrichis):
4000 Pfd. friſche, oder 980 ⸗ trockene Subſtanz; daher ſind 100 Pfd. fri⸗ ſche Esparſette— 22 Pfd. Heu.
Die Esparſette war im vierten Jahre, und das Mähen erfolgte beim Beginn der Bluthe. Sie ſtand ſchütter und war ſtark mit wei— ßem Klee durchwachſen.
4. Der Incarnatklee(Trifolium incarnatum):
*) Beim Kukurutz geben 100 Pfd. friſche 40 Pfd. trockene Theile. Auf 100 Pfd. trockene Subſtanz entfallen nur 20 Pfd. trockene Wurzeln. Die Rückſtände pr. Joch betragen beim Kukurutz 12— 15 Ctr.
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