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2. Joch:
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263
—= 87,66 Pfund friſch, und 106 — 35,33 ⸗ trocken.
Dieſem nach betragen die Ruͤckſtände(Stoppeln und Wurzeln) des Klees pr. 800 ◻Klftr.:
7012,8 Pfund friſch, und
2824 o⸗ trocken.
Vergleicht man die Ruͤckſtände mit dem Erträgniſſe, ſo erhält man folgende Verhältniſſe:
a) Im friſchen Zuſtande:
21800: 7012, S oder 3,1: 1, und näherungsweiſe wie 3: 1, d. h. die Rückſtände betragen den dritten Theil der friſchen Kleeernte; und
b) im trockenen Zuſtande:
5000: 2824 oder 1,77: 1, und näherungsweiſe wie 9: 5 d. h. die trockenen Rückſtände betragen der trok⸗ kenen Kleeernte.
Aus dieſer Vergleichung ergibt ſich die Folgerung: daß dem Klee, ſelbſt in dem Falle, als ſich der Klee auch nicht mehr Stoffe aus der Atmoſphäre aneignen ſollte, denn die Cerealien, durchaus keine Erſchoöͤpfung zur Laſt gelegt werden kann, da ſeine Rückſtände faſt die Hälfte ſeines Erzeugniſſes betragen, und mithin dasjenige hinreichend erſetzen, was ſeine Aneignung aus dem Boden beträgt*).
Wenn alſo im Verlaufe der Statik des Ackerbaues der Klee in den Gleichungen für die Erſchöpfung des Bodens nicht belaſtet er— ſcheint, ſo wird man zu einem ſolchen Verfahren in den hier mit— getheilten Verſuchen und Erhebungen den zureichenden Grund finden.
VII. Erhebung der Bereicherung des Bodens durch die Rückſtände der Gräſer und anderer Pflanzen bei dem Dreiſchliegen.
Da in der Gegend, wo ich lebte, die Koppelwirthſchaft nicht be— trieben wird, ſo ſah ich mich genöthigt, auf folgende Art zu verfah— ren, um die Bereicherung des Bodens durch das Dreiſchliegen we⸗
*) Schwerz, in ſeinem praktiſchen Ackerbau, B. 3, S. 48, zählt den Klee ſogar zu den bereichernden Gewächſen, wenn auch nur der dritte Schnitt untergepflügt wird.
Hlubek's Statik. 30


