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Bei der Mitte⸗October(12. 1837) vorgenommenen Ernte er⸗ gab ſich folgendes Reſultat:
Der Kuͤrbiß ſetzte S0 Früchte an, von welchen
Nr. 1 105 Pfund = 2 9 6 2 2 3 94 ⸗ 4 90 ⸗ ⸗5 68 ⸗ 6 66 ⸗
⸗- 7 45 ⸗„, und die übrigen 73 Stück 20 ½ Pfund ge⸗ wogen haben; alſo zuſammen 564 ½ Pfund. Die Stengel, Blätter und Wurzeln hatten ein Gewicht von 511 Pfund; mithin betrug die geſammte Ernte einer einzigen Pflanze, welche ihren Lebenslauf in 4 ½ Monaten vollendete, 1075 ½ Pfund.
Nach der Ernte wurde der noch unzerſetzte Dünger aus den Ril— len und der Grube herausgehoben, von der anhaͤngenden Erde ge— reinigt und ſein Gewicht beſtimmt. Es betrug im trockenen Zuſtande 30 Pfund.— Wird nun angenommen, daß ſich die Pflanze den Reſt des angewendeten Düngers ganz angeeignet habe, ſo beträͤgt dieſe Aneignung 75— 30= 45 Pfund trockenen oder 180 Pfund fri⸗ ſchen Stallmiſtes.
Da das Erzeugniß 1075 ½ Pfund beträgt, ſo iſt die Menge der aus der Atmoſphäre angeeigneten Stoffe= 1075 ½— 180= 895 ½ Pfund; alſo verhält ſich bei den Kürbiſſen die Aneignung aus dem Boden zu der aus der Atmoſphäre wie 1:5,08.
Um die ruckſtändige Kraft in den Rillen und der Grube zu be⸗ ſtimmen, iſt im l. J. der Platz, auf welchem im v. J. der Melonen⸗ kürbiß angebaut wurde, mit Runkelrüben beſetzt.
Die Differenz zwiſchen dem Ertrage auf den gedüngten und nicht gedüngten Stellen wird zeigen, wieviel der rückſtändige Duͤn⸗ ger in den Rillen und der Grube beträgt.
Da man gegen den angeſtellten Verſuch vom ſtreng ſcientifiſchen Standpuncte manche Einwendungen mit Recht machen kann, z. B. daß in dem Erzeugniſſe die erdigen Beſtandtheile nicht beſtimmt, der Boden früher nicht analyſirt wurde ꝛc., ſo ließ Referent eine höl— zerne Truhe von 3 Tiefe, 2 ½ Länge und 2 ½ Breite anfertigen, dieſelbe mit genau analyſirter Erde füllen, mit 1 Ctr. ganz aus⸗ gegohrenen Miſtes düngen, in einen humusloſen Boden verſen— ken und im l. J. mit einem gleichen Kürbiß bepflanzen.


