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Die Ernährung der Pflanzen und die Statik des Landbaues : gekrönte Preisschrift / von F[ranz] X[aver Wilhelm] Hlubek
Entstehung
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XVII

wendung gebracht, wo eine andere Rechnungsart keine Anwen dung finden konnte.

Der Grund, warum ich die Wulffen'ſchen Formeln, be⸗ ſonders die, welche ſich auf die Ausmittelung des Beharrungs zuſtandes bei den verſchiedenen Ackerbauſyſtemen beziehen, nicht verfolgte, liegt in der Unrichtigkeit der Grundgleichung Wulf fens: E= l 1.

Diejenigen, welchen die gegenwärtige Abhandlung als ein bloßer Beitrag zur Statik des Landbaues zu ausge

dehnt erſcheinen ſollte, verweiſe ich auf die Schlußanmerkung des IV. Abſchnitts.

Um die Reſultate der ausgedehnten Forſchung leichter an wenden und mithin dieſelben zu einem Führer des landwirth ſchaftlichen Gewerbes erheben zu können, habe ich es für noth wendig erachtet, die ſämmtlichen Ergebniſſe der mathematiſchen Unterſuchungen in Tabellen zuſammenzuſtellen und das End⸗ reſultat der Rechnung mit durchſchoſſenen Lettern auszudrücken. In dieſen wird, hoffe ich, auch derjenige Landwirth Belehrung finden, welcher ſich nicht in der Lage befindet, die ganze Ab handlung mit dem Rechenſteine zu verfolgen.

Die Verſuche, welche ich zum Behufe der Statik bis zum Jahre 1838 angeſtellt habe, befinden ſich am Schluſſe in einer beſondern Beilage. Die weitern Verſuche konnten nicht aufge nommen werden, weil ſie durch meine Ueberſetzung von Laibach nach Grätz unterbrochen wurden.

Durch die gnädigſte Fürſorge Sr. kaiſerl. Hoheit des durch⸗ lauchtigſten Erzherzogs Johann bin ich in die Lage verſetzt worden, auf dem Verſuchshofe der k. k ſteiermärkiſchen Land wirthſchafts⸗Geſellſchaft die nöthigen comparativen Verſuche über Ernährung und Bodenausſaugung der Pflanzen anzuſtellen, und daher will ich den Reſt meines Lebens dieſem höchſt wichtigen Gegenſtande widmen, um wenigſtens den Boden vorzubereiten, welcher einſtens den Baum der Erkenntniß ernähren ſoll.

Hlubek's Statik. 1l