icklung ler Bo⸗ dem er und je herden, un, bis sür den m Bo⸗ n Fal⸗ dur die n, daß
a Preſ⸗
c zum
Bochen zyatte, ückter Iſ vor⸗ 1 man hrend ru preſ⸗ ren⸗ Nona⸗ einere Bee⸗ hat⸗ ewenn Plang onte
Von der Cultur der Oliven. 329
Eine Brenta dieſer Beeren wog 57 Pf.
In einem Bottiche wurden 100 Pf. friſche Oliven durch 30 Tage ſtehen gelaſſen; als man ſie nach dieſer Zeit wieder wog, hatten ſie nur mehr 85,56 Pf., ſie verloren daher binnen dieſer Periode 14,64 Pf.
100 Pf. gegohrne Oliven ſind daher gleich 114,64 Pf. friſcher Oliven; und wenn 100 Pf. friſcher Oliven Ol geben: 9,75 Pf., ſo würden 114,64 Pf. der nämlichen Oliven Olgeben: 11,17 Pf.; weil aber 100 Pf. gegohrne nur 11,05 Pf. Ol geben, ſo zeigt es ſich, daß während der Gaͤhrung 100 Pf. Olivenbeeren 0, 12 Pf. Ol verloren haben, was freilich ſehr wenig iſt, weil die Bee— ren nur 30 Tage im Bottiche ſtanden, ſicher aber mehr betragen würde, wenn das Preſſen länger hinaus waͤre verſchoben worden.
Ein anderer Verſuch, welchen Herr Suppanzig zu Sa— limbergo unweit Görz anſtellte, gab eine bedeutend größere Verſchiedenheit.
100 Pf. Beeren, die auf einem Boden 30 Tage ausgeſchüt⸗ tet lagen, gaben Ol: 17,12 Pf.
100 Pf. der nämlichen Beeren wurden in einem Bottiche eben ſo lang aufbewahrt, und gaben nur mehr 15,47 Pf. Ol. Hier iſt die Differenz auf 100 Pf. Beeren: 1,65 Pf. Ol, und zeigt, wie nachtheilig den Beeren die Gaͤhrung ſei.
Es erhellet aus dieſen Verſuchen, welch' großen Olverluſt jene Landwirthe erleiden, die wegen einer falſchen Theorie ihre Beeren, anſtatt ſie ſchleunig zur Preſſe zu ſchicken, erſt zu Hauſe gaͤhren laſſen, oder wegen Mangel an Preſſen gehindert ſind, ſie preſſen zu laſſen, und ſie wegen Mangel an Raum in ihren kleinen Häuſern nicht auf Boͤden oder Schilfrohrflechten auf— ſchütten, ſondern in Faſſern und Bottichen, hoch aufgeſchich— tet, aufbewahren müſſen, und oft erſt im Maͤrz oder gar im Mai an die Reihe zum Preſſen kommen.
Der geringe Rohertrag, den der Olivenbaum in Iſtrien gibt, und die großen Cultur⸗-, Ernte- und Preßkoſten, die er erheiſcht, ſind die Urſache, daß dieſe Culturart ſeit der Zeit, als der Preis


