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oder nationaloͤkonomiſchen Begruͤndung der Landwirthſchaft noch unbebaut da liegt. Der nationaloͤkonomiſchen Bildung mußte die naturwiſſenſchaftliche vorbereitend vorausgehen. Der Stand der Landwirthe mußte, um in die unbekannten Tiefen ſeines Geiſtes ſchauen zu koͤnnen, vorher ſeinen Blick durch Forſchun— gen im Gebiete der Naturkoͤrper uͤben. Der große engliſche Mathematiker und Naturforſcher Newton(geſt. 1727) ſprach am Schluſſe ſeiner Optik die Weiſſagung aus, daß, wenn erſt die Naturwiſſenſchaften in allen ihren Theilen durch die in— ductive Methode*) vervollkommnet ſeien, dann auch die mora— liſchen Wiſſenſchaften in derſelben Weiſe zur Vollkommenheit gebracht werden wuͤrden**). Die Wiſſenſchaft von dem Weſen des Menſchengeiſtes, welche ihm bei dieſer Weiſſagung vor Augen ſtand, hat nun eine ſehr achtbare Stufe der Ausbil— dung erreicht und auf mehrere Zweige des Menſchenlebens be— reits ſehr vortheilhaft eingewirkt. Hoffentlich wird ſie auch bald im landwirthſchaftlichen Leben ihr Licht leuchten laſſen, ſo daß die Landwirthe kuͤnftig neben dem Koͤrperlichen auch das Geiſtige, neben dem Saͤchlichen auch das Perſoͤnliche deutlich erkennen und gehoͤrig ſchaͤtzen lernen. Daß fuͤr ſolchen Zweck weder engliſche, noch franzoͤſiſche Nationaloͤkonomie tauge, ſon— dern dieſe Wiſſenſchaft durchaus volksthuͤmlich ſtudirt wer— den muͤſſe, werde ich ſpaͤter nachweiſen.
*) S. Fries Syſtem der Logik. 3te Auflage. Heidelberg, 1837. §. 60.
**) Vergl. Beneke: Unſere Univerſitäten und was ihnen Noth thut. Berlin, 1836, S. 101. Auch: Herſchel über Studium der Natur⸗ wiſſenſchaften. Aus dem Engliſchen überſetzt von Henrici. Göttingen, 1836, S. 76.
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