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„Deutſche Blaͤtter“ habe ich dieſe Hefte ge— nannt, um anzudeuten, daß meine Beſtrebungen darin beſonders vom Geiſte deutſcher Volksthuͤmlichkeit geleitet werden, und zugleich auf Ausrottung derjenigen Vorur— theile und Unſitten gerichtet ſein ſollen, welche durch Aus— laͤnderei in unſer Wirthſchaftsleben gekommen ſind.
Welche Gegenſtaͤnde zunaͤchſt zur Sprache kommen werden, iſt aus der beigefuͤgten Ankuͤndigung dieſer Zeit— ſchrift zu erſehen. Da ich wegen der großen Zahl und Mannigfaltigkeit meiner Vorleſungen, wovon die Be— ſchreibung des Inſtituts in§. 13. Zeugniß gibt, nur wenig Zeit ſchriftſtelleriſchen Arbeiten zuwenden— und die Aufnahme von ſolchen Aufſaͤtzen, welche ich nicht als wichtig fuͤr Theorie und Praxis anerkenne, vermei— den moͤchte, ſo laſſe ich dieſe Zeitſchrift in zwangloſen Heften erſcheinen.
Willkommen werden, dieß hoffe ich mit Zuverſicht, dieſe Blaͤtter jeden Falls meinen Zuhoͤrern ſein, namentlich denjenigen unter ihnen, welche durch Theilnahme an dem hieſigen landwirthſchaftlichen Inſtitute und an der ſtaats— und landwirthſchaftlichen Akademie Eldena mit mir in freundſchaftliche Verbindung gekommen ſind. Diejenigen meiner Schuͤler, welche ihre akademiſchen Studien ſchon beendigt haben, werden durch ſie von Zeit zu Zeit Nach— richt von dem hieſigen Inſtitute erhalten, und hoffent— lich angeregt werden, hier angefangene Studien in glei— chem Geiſte fortzuſetzen. Wenn nun ſo die deutſchen Blaͤtter die fortdauernde Verbindung derſelben mit dem landwirthſchaftlichen Inſtitute vermitteln, ſo wird ein


