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Auf dieſer Tafel, ſo wie auf allen folgenden Tafeln, iſt nur die eine Halfte der ſich um die Stadt bildenden Kreiſe verzeichnet, weil die andre Haͤlfte dieſer nicht bloß aͤhnlich ſondern vollkommen gleich iſt, und man ſich dieſelbe leicht hinzudenken kann.
ad Tafel II.
Dieſe Tafel ſtellt die Geſtalt des iſolirten Staats dar, wenn derſelbe von einem ſchiffbaren Fluß durchſtroͤmt wird.
Bei dieſer Darſtellung liegt die Vorausſetzung zum Grunde, daß die Schiffsfracht ½ der Landfracht betraͤgt.
Die Fruchtwechſelwirthſchaft, welche auf der erſten Tafel nur einen ſchmalen Streifen einnimmt, erweitert ſich hier ungemein, und erſtreckt ſich laͤngs des Fluſſes bis an die Graͤnze des Staats. Dagegen weicht der Kreis der Viehzucht zuruͤck, und verſchwindet in der Naͤhe des Fluſſes gaͤnzlich.
Eine aͤhnliche Wirkung, wenn gleich im mindern Maaße, bringt die Anlegung einer Kunſtſtraße hervor. Werden dieſe Kunſtſtraßen nach allen Gegenden der Ebene gezogen, ſo erweitern ſich alle Kreiſe mit hoͤherer Boden— kultur, aber ſie behalten dann die regelmaͤßige Form wie auf Tafel I.
Der nicht illuminirte Streifen bezeichnet das Gebiet einer kleinen Stadt. Unter Gebiet der Stadt wird nach§. 28. die Landflaͤche, welche die kleine Stadt mit Lebensmitteln verſorgt und welche nichts nach der Haupt— ſtadt liefert, verſtanden.
Wir koͤnnen uns dieſe kleine Stadt mit ihrem Ge— biet auch als einen eigenen unabhaͤngigen Staat denken. In§. 28. haben wir gezeigt, daß der Getreidepreis in dieſen kleinen Staaten ganz und gar abhaͤngig von dem Preiſe in der Zentralſtadt iſt.


