Getreide ſinkt wieder bis zu ſeinem vorigen Mittelpreiſe herunter.
Bei dieſem Mittelpreiſe kann aber der Ackerbau, nach— dem derſelbe mit einer Abgabe belaſtet iſt, nicht mehr in der bisherigen Ausdehnung betrieben werden, und es tre— ten nun alle im vorigen§. angefuͤhrten Wirkungen der Ab— gabe ein, als Verengung der kultivirten Ebene, Auswan— derung der Bewohner des verlaſſenen Diſtrikts und der Stadtbewohner, die fuͤr dieſen Diſtrikt arbeiteten.
Wenn der Staat im beharrenden Zuſtande iſt, und alle Verhaͤltniſſe im Gleichgewicht ſind, ſo faͤllt der Preis, den die Konſumenten zahlen koͤnnen, mit dem Preiſe, wo— zu die entfernteſten Produzenten das Getreide liefern koͤn— nen, genau zuſammen, und wir haben deshalb in dem erſten Abſchnitt dieſer Schrift dieſen zwiefachen Beſtim— mungsgrund des Getreidepreiſes nicht zu beruͤckſichtigen brauchen. So bald aber durch Einfuͤhrung von Abgaben oder durch andere Einwirkungen der Staatsgewalt das bisherige Gleichgewicht geſtoͤrt wird, entfernen ſich auch die beiden beſtimmenden Urſachen von einander.
Der Preis, den die Konſumenten zahlen koͤnnen, ſteht dann entweder unter oder uͤber dem Preiſe, wozu der entfernteſte Produzent das Korn liefern kann. Da erſte— rer auf keine Weiſe erhoͤhet werden kann— wenn, wie hier vorausgeſetzt wird, keine neue Erwerbsquellen eroͤff⸗ net werden— ſo wird letzterer, im Fall er hoͤher iſt, ſin— ken muͤßen, bis er wieder mit dem erſtern zuſammenfaͤllt; und dies geſchieht dadurch, daß die Kultur ſich von dem Boden, der bei dieſem Preiſe nicht bebauet werden kann, zuruͤckzieht, und ſich auf den Boden beſchraͤnkt, der auch bei dieſem Preiſe die Abgabe tragen kann. Kann aber, im entgegengeſetzten Fall, das Volk einen hoͤhern Preis fuͤr das Getreide, als den wozu es geliefert werden kann, zahlen: ſo wird zwar anfangs dieſer Lieferungspreis nor⸗
miren nſch weiter und Volk
in al dern
dem
wedel wegen Peiſ Korn ropa
Schi


