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Da nun die Beſtellungskoſten immer gleich bleiben,
die Erntekoſten aber mit dem Kornertrage im direkten Ver— haͤltniſſe zu oder abnehmen, ſo ſind wir, wenn dieſe beiden Klaſſen von Ausgaben genau und ſcharf geſchieden ſind, dadurch in den Stand geſetzt, den Geldertrag eines Guts fuͤr alle Grade der Fruchtbarkeit des Bodens zu berechnen.
Die aus den auf dem Gute T. gemachten Erfah—
rungen entnommenen Daten, angewandt auf einen Ger— ſtenboden erſter Klaſſe, und auf die Mecklenburgiſche ſie— benſchlaͤgige Koppel-Wirthſchaft mit der Fruchtfolge:
1) Brache, 2) Rocken, 3) Gerſte, 4) Hafer, 5) Weide, 6) Weide, 7) Weide,
geben uns nun die nachſtehenden Reſultate.
Eine Ackerflaͤche von 100000 Mecklenburgiſchen Qua⸗
dratruthen“) gibt, wenn der Kornertrag 10 Berliner Scheffel Rocken auf 100 OR. iſt ⁵), und der Werth des
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rente jedes Bodens bloß durch Verminderung des Reichthums bis zu Null herabſinke.
Eine Mecklenburgiſche Ruthe haͤlt 16 Luͤbecker Fuͤße; 118 Meckl. R. ſind einem Magdeburger Morgen gleich.
Da der Ausdruck:«der Boden gibt auf 100 ◻R. ſo und ſo viele Berliner Schfl. Ertrag,» ſo lang und ſchleppend iſt, und doch ſo oft wiederkehren muͤßte, ſo habe ich es vorgezogen, in der Folge, den Ertrag in Koͤrnern anzugeben. Unter Koͤrner⸗ ertrag verſtehe ich aber immer den Ertrag, den eine Flaͤche von 100 Meckl. ◻R. in Berliner Scheffeln gibt— wodurch denn alle Unbeſtimmtheit, die ſonſt mit der Angabe des Ertrags in Koͤrnern verbunden iſt, verſchwindet.
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