ffernt wie ngs⸗ jeden tand⸗ kon⸗
den⸗
ung, Gut
17
In die zweite Klaſſe kommen: das Einfahren des Korns, das Dungfahren, das Dreſchen u. m. a. Das Einfahren und Dreſchen richtet ſich augenſcheinlich nach der Groͤße der Ernte, aber dies iſt nicht minder bei den Dungfuhren der Fall; denn der Boden wird im Verhaͤlt— niß der Groͤße der Ernten erſchoͤpft und bedarf in dem Maße, wie die Ausſaugung groͤßer wird, auch einen groͤ— ßern Dungerſatz. Die Koſten dieſer Arbeiten faſſe ich un— ter der gemeinſchaftlichen Benennung, der Erntekoſten, zuſammen.
Fuͤr einen und denſelben Boden haͤngt der groͤßere oder geringere Kornertrag— wenn die Wirthſchaft und alle andere einwirkende Potenzen dieſelben bleiben— al— lein von dem Reichthum des Bodens an Pflanzennah— rung ab ⁵).
3) Es iſt hier immer nur von einer und derſelben Bodenart die Rede, die aber auf verſchiedenen Stufen des Reichthums ſteht. Man kann unſtreitig durch eine ausſaugende Wirthſchaft einen Boden von 10 Koͤrnern Ertrag bis zu 4 Koͤrnern herunter⸗ bringen, und bei dieſem niedern Ertrag erſpart man zwar an Erntekoſten, aber der Boden erfordert dennoch dieſelben Beſtel— lungskoſten, wie fruͤher bei dem hoͤhern Ertrage.
Boden von verſchiedener phyſiſcher Beſchaffenheit koͤnnen bei gleichem Reichthum ebenfalls einen ſehr verſchiedenen Er⸗ trag geben,— der Thonboden vielleicht 10, der Sandboden nur 4 Koͤrner, und erſterer erfordert denn weit groͤßere Beſtellungs⸗ koſten als letzterer. In dieſem Werke aber iſt die Einwirkung verſchiedener Bodenarten auf den Ertrag und auf die Bearbei— tungskoſten nirgends Gegenſtand der Unterſuchung. Ich muß bei dieſer Gelegenheit auf die bereits ausgeſprochene Bemerkung verweiſen: daß naͤmlich die hier vorkommenden Zahlenverhaͤlt⸗ niſſe, von einem einzelnen Punkte der Erfahrung entnommen, auch nur fuͤr dieſen einzelnen Fall zutreffend ſind, daß von jedem an— dern Standpunkte aus die Berechnung mit andern Zahlen be— ginnen, und andere Reſultate in Zahlen liefern muß; daß dage⸗ gen die hier beobachtete Methode allgemein anwendbar ſey, und daß das von jedem einzelnen Standpunkte aus Betrachtete im— mer dieſelben Folgerungen zulaſſe. Hier z. B., daß die Land⸗
2


