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ſo viel an Düngung als gewöhnlich dem Acker, wieder geben kann, nicht nur auf gleichen mittlern Durchſchnittsertrag, wie das Ackerland, ſondern auch durch ihren wohlthätigen Einfluß auf die Viehzucht, wo auf dieſe Wichtigkeit gelegt werden will, noch auſ höhern Werth gehoben werden können. Dann darf ein Werth⸗ ſchätzen der durch ordentliche Düngung kräftig erhaltenen Wieſen
ſo beurtheilt werden, daß dieſes ſich mit hoher Stufe der Kultur
und des landwirthſchaftlichen Ertrages, wie dieß England und andere Länder, ſo wie unſere darüber verſuchten Berechnungen darthun mögen, nicht nur ganz gut vertrage, ſondern ſie auch noch weiter heben könne.
Noch habe ich hier am Schluſſe über das Eingreifen der Futterproduktion auf den Ertrag einer Wirthſchaft der minder gewöhnlichen, daher in unſere Durchſchnittsberechnungen nicht auf— genommenen Fälle zu erwähnen, wenn eine Wirthſchaft Gelegen⸗ heit hat, entweder
künſtliche dauernde Futterfelder, wie Luzerne und Es⸗
parſette oder
Bewäſſerung der Wieſen anzulegen.
Unter allen Umſtänden, vornämlich aber in ſolchen Verhält⸗ niſſen, wo man beſondere Gründe für die Wahl eines Wirth⸗ ſchaftsſyſtems, deſſen Ackerland von äußerem Zuſchuß abhängig bleibt, hat, kann man dieß durch Benützung der Gelegenheit zu Anlegung ſolcher Futterfelder und Wäſſerwieſen viel einträglicher machen. Ohne mit weitern Berechnungen hierüber ermüden zu müſſen, kann man ſich den dadurch zu erreichenden Vortheil leicht ſelbſt klar machen, wenn man bei allen oben rückſichtlich des Düngerbedarfs und ihres Ertrags dargelegten Berechnungen über ſolche Wirthſchaftsſyſteme, welche eines Wieſenzuſchuſſes bedürfen, an die Stelle der ungedüngten Wieſen entweder Luzernefelder oder
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