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Ueber englische Landwirthschaft und deren Anwendung auf andere landwirthschaftliche Verhältnisse, insbesondere Deutschlands : nach eigener Anschauung / von A. von Weckherlin
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3) der Dünger bei überwiegender Strohfütterung weniger kräftig iſt. 2) Holſteiner Wirthſchaft: auf 10 Morgen(oben S. 193) 2 ½ Mrg. Sommergetreide ſammt Stop⸗

pelweide à 14 fl. 7 kr..335 fl. 17 kr. 1 ½ Wincergetreide ſammt Stop pelweide à 22 fl. 22 kr. 33 33 5 Jahr Dreeſch à 3 fl. 34 kr. 17 50 1 Mrg. Braachweide.= 45 zuſammen 10 Mrg. zuſammen 87 fl. 25 kr.

alſo pr. Mrg. Ackerland 8 fl. 44 kr. dazu 2 RMrg. gedüngte Wieſen ſammt Wie⸗ ſenbehütung à 11 fl. 32 kr. 23 fl. 4 kr. zuſammen 12 Mrg. zuſammen 110 fl. 29 kr. demnach pr. Mrg. Durchſchnitt 9 fl. 17 kr.

Oben S. 195 iſt berührt, daß bei ſolchen Wirthſchaften, bei welchen, wenn ſie an Wieſen Mangel leiden, das Vieh Winters hauptſächlich nur auf Stroh angewieſen wäre, man ſich durch Körnerfütterung von Haber oder Gerſte zu helfen ſuche, um die Fütterung etwas kräftiger zu machen; daß aber, wie noch gezeigt werden ſoll, eine ſolche Körnerfütterung gewöhnlich ſich ſehr unökonomiſch berechne.

Aus den nun gegebenen Zahlen können wir dieß ſo berechnen:

Der Ertrag von 1 Morgen Sommerfrüͤcht iſt zu etwa 900 Pfd. Körner anzunehmen; dieſe geben,

1 Pfd. Körner gleich 2 Pfd. Heuwerth 1800 Pfd. Heuwerth und verwerthen ſich à 30 ½ kr. pr. Ctnr. zu 9 fl. 9 kr.

die Produktionskoſten betragen pr. Mrg. durchſchnittlich 11 fl. 15 kr. dadurch verſchwindet bei Körnerfütterung, auch wenn noch das Stroh in ſeinem Futterwerthe berechnet werden wollte, beinahe aller Reinertrag; es zeigt ſich, daß dann die Aufnahme von jedem

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