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Ueber englische Landwirthschaft und deren Anwendung auf andere landwirthschaftliche Verhältnisse, insbesondere Deutschlands : nach eigener Anschauung / von A. von Weckherlin
Entstehung
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Runkeln zur Zuckerfabrikation: 1 Mrg. zu einem Ertrage von 150 Ctnr. Runkeln. Dieſe geben an Rohzucker à 5 pCt. 7 ½ Ctnr. à 16 fl. 120 fl. An Tröber bleiben ½ der Rüben, alſo 37 ½ Ctur. dieſe haben, wie die Rüben, einen Heuwerth von Pfd.= 1 Pfd. Heu demnach von 15 Ctnr. à 30 ½ kr. Futterwerth 7 38 kr. die Abfälle an Melaſſe, Wurzelſchnitten, Aſche ꝛc. können etwa betragen.... 8= zuſammen 135 fl. 38 kr. Als Aufwand bei der Fabrikation wird auf 150 Ctnr. ver arbeitete Runkeln angenommen:

Handarbeit........... 30 fl. kr. Brennmateriaal...... 30 Kuochenfohle......... 8 Allgemeiner Aufwand und Reſerve für Beſteue rung und größeres Betriebs⸗Capital... 7= Abnützung und Unterhaltung des Inventars, auch Intereſſe aus dem Kapital 15 zuſammen 90 fl. ki. bleiben an Ertrag 45 fl. 38 kr.

ſo daß 1 Ctnr. Rüben als zu 18 kr. verwerthet angenommen wird. Die Produktionskoſten der Runkeln betragen p. Mrg. 15 48 kr. bleiben 29 fl. 50 kr. Hiernach wird der Durchſchnittsertrag aus Hackfrüchten durch tech⸗ niſche Verwerthung pr. Mrg. zu 30 fl. angenommen.

Zu Beantwortung der dritten Frage berechnet ſich nun unter den dargelegten Zahlenverhältniſſen der Durchſchnittsertrag der einzelnen Wirthſchaften ſo: