Teil eines Werkes 
2,1 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,1
Entstehung
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ſt Lothian Kann und

nen damit ſeſe Arbeit Sh. 5 9. as Hand⸗ daß ſeine an Men⸗ Witterung ell deſſel⸗ ttigt, und hoch und

Eggen, Grubber, Starritatore, Erſtirpatoren, ꝛc. 33

deren Achſen unterhalb des vorderen Baumes angebracht ſind, an dem auch die Vorrichtung zum Anſpannen ſich befindet. Die beiden Seitenbaͤume ſind mit dem vorderen vermittelſt Haken und Oehren verbunden, um der Bewegung einen betraͤchtlichen Spiel⸗ raum zu verſchaffen; aus gleichem Grunde haͤngen ſie mit dem hintern nur mit einem beweglichen Bolzen zuſammen. Die fuͤnf Balken, worin die Eiſen zum Behacken befeſtigt, ſind mit dem vordern durch doppelte Angeln verbunden, von denen die vordre eine horizontale, die hintere eine vertikale Bewegung verſtattet; mit dem hintern vereinigt ſie ein langer Stift, der ſich in dem fuͤr ihn beſtimmten Loche leicht auf- und niederruͤcken laͤßt, um nach Willkuͤhr das ſeichtere oder tiefere Eindringen der Hackeifen oder Schaͤrchen beſtimmen zu koͤnnen. An jedem dieſer Balken iſt eine ſchwache Feder angebracht, die gegen den untern Theil des hinteren wirkt, um die Hackeiſen in den Boden zu druͤcken. Dieſe ſind ungefaͤhr in dem dritten Theil der Laͤnge ihrer Balken, von hinten nach vorn gerechent, darin eingelaſſen, und werden mit Keilen in beliebiger Hoͤhe darin feſtgehalten. Vor jedem Meſſer iſt uͤberdies ein kleines Rad von etwa ſechs Zoll Durch meſſer befindlich, um die Tiefe der Behackung zu reguliren. Die Meſſer ſelbſt erhalten verſchiedene Geſtalt, je nachdem der Boden und der Zweck des Behackens dieſelbe fordern, um ſowohl das Erdreich blos auflockern und zerkruͤmeln, als auch an die jungen Pflanzen ein wenig anhaͤufeln zu koͤnnen. Es arbeitet das be ſchriebene Werkzeug allerdings vortrefflich; iſt aber ein wenig zu ſehr zuſammengeſetzt, und daher waͤre wohl eine Vereinfachung zu wuͤnſchen und dieſe vielleicht nicht ſchwer.