10 Erſtes Kapitel.
in Gebrauch gekommen iſt, empfiehlt ſich ſehr durch ſeine Dauer⸗ haftigkeit, Leichtigkeit(zwei nebeneinader geſpannte Pferde ziehen ihn ohne Beſchwerde) und Brauchbarkeit ſowohl auf ſchwerem, wie auf leichtem Boden und verdient daher vielfach Empfehnung. Fig. 2. iſt er, um wenigſtens eine Idee von ihm zu geben, von beiden Seiten fluͤchtig abgebildet.
7 Figur 2.
Bei dieſem Urtheil uͤber einen Pflug haben wir doch zu be⸗ merken, daß bei zwei Wettpfluͤgen, denen wir vor Kurzem bei⸗ wohnten, und wo eine Menge Pfluͤge von verſchiedenen Meiſtern, einige mit zwei Pferden neben einander, andere mit dreien hinter einander, noch andere mit zuſammengejochten, auch mit ordentlich angeſchirrten Ochſen beſpannt, mit einander in Kampf ſich ein⸗ ließen, die Arbeit im Allgemeinen ſo gleichmaͤßig verrichtet war, daß es den Kampfrichtern ſchwer wurde, einen weſentlichen Vor⸗ zug in der Leiſtung des einen oder andern Pfluges aufzufinden. Bei dergleichen Proben iſt ſehr in Anſchlag zu bringen, daß der Kraftmeſſer, den man gewoͤhnlich zum Meſſen der erforderlichen Jugkraft anwendet, nach Art einer Schnellwage mit einem Zeiger angefertigt iſt, deſſen Stillſtandspunkt nur ungefaͤhr angenommen werden kann, weil die Schwingungen, welche durch die Verſchie⸗ denheit in der Haͤrte des Bodens und in dem Gang der Zug⸗ thiere hervorgebracht werden, nur ſelten wirklich einen eintreten laſſen. Die relative Schnelligkeit, mit der die Geſpanne vorwaͤrts ſchreiten, darf daher nicht unberuͤckſichtigt bleiben; denn wenn ein Paar Pferde zwei Meilen und ein anderes Paar drei Meilen in
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