he V worden iſt. Indeß hat es damit keine große Ge⸗ väre fahr, weil die dadurch entſtehende etwaige Ver⸗ auns minderung auf einer andern Seite wieder mehr als iner ausgeglichen worden iſt; denn waͤhrend ſie von Seite iner der groͤßern Landgutbeſitzer auf Koſten der Schafe nun-⸗ vorgenommen wurde, vermehrten die kleinern ihre man Rindviehſtaͤmme deſto mehr.
Ich ſpreche jetzt 1) von dem materiel—⸗ len Einfluſſe, den das Edelſchaf auf die Agricultur hat. Es iſt freilich von kurzſichtigen Menſchen ſchon zuweilen die Behauptung aufgeſtellt worden, daß ung. zuletzt das Edelſchaf dem Menſchen ſeine Nahrung ſtreitig machen werde, weil eine Menge Land zum Futteranbau und zur Weide fuͤr dasſelbe beſtimmt ſey, was man offenbar dem Getreidebau entziehe.
iſt— Vor allen Dingen muß man dieſer Behauptung der die Frage entgegenſtellen: ob fuͤrs erſte wirklich rth⸗ Ackerflaͤchen, die ſonſt Getreide tragen koͤnnten, fuͤr iſt die Schafe zur Benutzung gegeben werden? und ob ehrt nicht zweitens durch die vermehrte Schafhaltung das lich V Land durch den mehr erzeugten Duͤnger an Kraft und 1 V Ertragsfaͤhigkeit ſo bedeutend zunimmt, daß, wenn ech auch wirklich der Getreideanbau auf eine kleinere
Flaͤche beſchraͤnkt werden ſollte, dieſe eben ſo viel und noch mehr liefern wird, wie ſonſt die groͤßere? — Die Ackerflaͤchen, welche zum Anbau von Futter und zur Weide fuͤr die Schafe benutzt werden, ſind rft faſt uͤberall nur ſolche, welche nach dem ehemaligen


