Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1801)
Entstehung
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uneingeſc<ränkten fernern Gebrauche zu fordern. Er hat aber nicht das Recht die abgeſundenen Berechtigten zu einer Theilung unter ſich zu zwingen.

3) Ein jedes Corpus oder Commune als: Stift, Klöſier, Städte, und Dorf»

3)

ſchaften, nicht weniger ein einzelner zu keiner Stadt oder keinem Dorfe gehs- riger Hof, ſo wie einjeder Landesherrlichhe Domanialhaushalt, und ein jedes adliges und freies Gut, ſind, wenn ſie Berechtigungen und Nußungen auf einem Boden gemeinſchaftlich mit andern beſißen, als ſo vicl einzelne Theil, haber zu ibetrachten, und den ihm zukommenden verhältnißmäßigen Entſchs; digungsantheil aus dem Ganzen abgeſondert zu verlangen.

Aus wirklich beſtandenem Holze eine Abfindung dur Grund und Boden zu verlangen, hat kein Weideberechtigter das Re<tz und ſind zu dem beſtan- denen Holze auch die mit bloßen Buſch bewachſenen Brücher mit zu rechnen 3 es wäre denn, daß ſolche zu keiner Zeit vom Viehe geſchont zu werden brauchten, zu Leiner Zeit jemand Zuſchläge darin anzulegen befugt geweſen ſey, auch ſelbige nicht in dem Umfange beſtandener Forſten, ſondern auf Pläßen in der Gemeinheit belegen wären. Der Forſteigenthümer hat vielmehr allein das Recht die Weldeintereſſenten nac den feſtgeſeßten Negeln abzufinden, oder die Fortſekbung der bisherigen rechtmäßigen Weidebenußung ferner fort» dauern zu laſſen.

AuH hat der Forſteigenthümer das Recht in dem Falle, da von den Berechtigten um die Abfindung nahzeſu<ht worden iſt, und er freywillig ſich auf ſelbige eingelaſſen, nicht aber denn, wenn ex ſelbſt die Abfindung derſel: ben eingeleitet hat, auch noch bei der Publication des Theilungsplans und vor deſſen Ausfährung von der intendirten Theilung, jedoch unter Erſtattung aller dadurc< verurſachten Koſten, zu abſirahiren, dafern er ſelbige ſeiner Con» venienz, auch noch jeßt erſt, ui<t angemeſſen finden ſollte,

Zweiter Theil. Ag

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