Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1801)
Entstehung
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In dem gegenwärtigen Abſhnitt wird nun die Anwendung des in dem leßt- vorhergehenden Abſchnitte ausgemittelten Wiehſtandes gezeigt werden,

Beſtimmte Welidegänge, wornach man ſagen könnte: heute werden dieſe, morgen jene Reviere u. ſ- w. behütet, fiaden allhie niht ſtatt. Cs haben alſo, na<4 Maaxgabe der oben im Auszuge aus dem umzearbeiteten Vermeſſungsregi»- ſtier formirten 22 Abtheilungen, alle diejenigen Abtheilungen, worauf eine gewiſſe Viehart geweidet wird, in Hinſicht der enthaltenden Morgen- oder Kuhweiden- Anzahl, zuſammen getragen=- und nah den einzelnen Beträgen dieſer Anzahl Hat dann die Häupterzahl jener Viehart, von jeder Ortſchaft beſonders repartirt werden müſſen«- Die Anrechnung der für jeden Weideplas auf ſol<he Weiſe auss gefundenen Stückzahl geſchiehet ſodann unten in der AuSeinanderſeßung jedesmal in derjenigen Columne, wovon die Ueberſchrift die Nahmen der zur Mitaufhüs- tung berechtigten Ortſchaften anglebt,

Es iſt zwar in der Hanptſache einerley, ob man für die Weldegröße den Flächen-Inhalt oder den bonitirten Werth in Kuhweiden annimmt und in die Rechnungsformel ſcöt. Geht man aber von der Morgenzahl aus3 ſo muß doh dieſe am Ende wieder auf Kuhweiden reducirt werden und kürzer iſt es demnach, wenn man die ausgemittelten Kuhweiden in die Auseinanderſeßungsformel auf; nimimnt,

Es iſt hier no<h bemerklih zu maßen, das, um die Brüche wegzzuſchaf: fen, welche bcy der Reduction des Viehſtandes entſtanden ſind, man in der fol- genden Auseinanderſeßungs- Berechnung die Stückzahl jeder Viehart 8 fältiz angenommen habe. Um ſo ehender hat man in derſelben, bei den auseinander;: geſeßten Poſten die Brüche weglajſen können,