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“daß der Hütungsintereſſent ſo viel Weide haben müſſe, als er für das-
jenige Vieh gebraucht, welches er mit ſelbſtgewonnenem Futter durchzuwin»- tern im Stande ift,
abgegeben iſt, hat derſelbe nachſtehende ſehr üble Folgen:
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erfordert er eine koſtbare Vermeſſung und Abſchäßung nicht nur des in Frage ſtehenden, ſondern aum der übrigen Hütungsreviere des Hütungs»- berechtigten 3 und die Erfahrung lehrt, daß öfters wiederholte Vermeſſungen und Bonitirungen geſchehen müſſen, womit ſich ganze Gemeinen ſo ruiniren, daß die guten Folgen der Separation ganz, wenigſtens auf viele Jahre, vers lohren gehen, zu geſchweige, daß Vermeſſungen und Bonitirungen von der Kenntniß, Aufmerkſamkeit und dem guten Willen der gebrauchten Sachver ſtändigen ſehr abhängig ſind.
Ergiebt ſich die Sache ſelbſt, daß die Separationsproceſſe dadur< einen ſchr großen Aufenthalt leiden müſſen.
Iſt er hin und wieder gar niht anwendbar. Denn ganze Dorfſchaften, ja halbe Kreiſe, haben wenig oder do< nicht hinreichend Wieſewa<hs, um das- mit ihren ſchlechterdings nothwendigen Viehſtand durchzuwintern, und müſſen Winterfutter zukaufen. Wenn dieſe nach dem erwehnten Grundſaß behan: delt werden ſollten 3 ſo würde man ganze Dorfſchaften zu Grunde richten, Dieß iſt au<z hin und wieder eingeſehen worden, und man hat wohl in ſolchen Fällen den ſeit rechtsverjährter Zeit gehaltenen Viehſtand zum Grunde gelegt»- Allein auch dieß iſt mit koſtbaren, weitläuftigen und unſichhern Uno terſuchungen verbunden, weil die Hirten ſich theils keine zureihende Nachs richten halten, theils befanntlic< ſehr oft geändert, theils wohl gar nicht als vollfommne Zeugen zugelaſſen- werden.
Gewinnt bei dieſem Grundſaß eine Gemeine, welche Gelegenheit und Indu» ſtrie gehabt hat, ſich Wieſen zu rahden, gegen andere, welche dergleichen nicht gehabt, oder nicht genußt haben,
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