Teil eines Werkes 
Zweyter Band (1823) [Zweyter Band]
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ziehung das von mir unter dem oben genannten Arti- kel angeführte. Dieſe Gefäße, die man gewöhnlich mit Pech überzog, um das Durchdringen der Flüſ: ſigkeit zu verhindern, waren nicht nur zur Vufbewahs- rung des Weins, ſondern auc des Cſſigs, der Wein- treſter, des Oels, des Getreides, der Oliven, der ge» tro>neten Weintrauben u. ſ. w. beſtimmt, wie aus folgenden Zunamen erhellt, dolia picata, Vinaria, acetaria, auInaria, YINaCea, olearia, amurcari1a, ſrumentaria.

Die Amphoren, die kleiner als die dolia wa-

ren, wurden mehr oder weniger tief in die Erde ge-|

ſte>t, demersa humi1, wie ſich Col:mella ausdrückt, In dieſer Lage hat man eine große Anzahl derſelben in einem Keller von Pompeji gefunden, Sie ſcheinen ſich hierdurc<) weſentlich von der dolia zu unterſchei: den, ungeachtet beyde zur Aufbewahrung des Weins dienten. Diejenigen, welche ich in Pompeli geſehen habe, waren 6=- 11 Decim, hoc. Sie hatten die gleiche Beſtimmung, wie die vorhergehenden. Sie ſind Fig. 62, 63, 64 und 65 dargeſtellt. Das lez- tere habe iM in Nom in dem römiſchen Collegium gezeichnet. ſein größter Durchmeſſer 15 Centim,

Fäſſer aus Dauben, mit hölzernen Reifen zu-

ſammengehalten, waren den Römern und Griechen|

wohl bekannt, obſchon ſie dieſelben nicht ſo allgemein, wie in unſern Tagen, gebrauchten. Wir geben hier Fig. 66 die Abbildung eines Faſſes von der Traja»- niſchen Säule, an der man, ſo wie an der Säule des Antonin, ſehr viele Fäſſer ſieht.

Im Collegium zu Rom befindet ſich eine thö- nerne Lampe mit einem Basrelief, worauf ein Faß vorgeſtellt iſt. Mehrere gravirte Steine zeigen das gleiche. Die Fig. 67 ſtellt ein Faß dar, das auf einem Karren liegt, und auf einem zu Langres ent- de>ten Grabe eingegraben war. Plinius ſpricht 1, 145&- 21 von den Fäſſern der Gallier, die zu ſeiner

Zweyter Band» Zehnte Lieferung

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Zeit in dieſem Lande allgemein im Gebrauch geweſen zu ſeyn ſcheinen. Circa alpes ligneis vas18 cou- dunt, circulisque cingunt.

Die Römer bereiteten eine Art Wein, mit dar- in gelaſſener vieler Hefe, der öſters ſo di> war, daß man ihn wäſſern mußte, wenn er trinkbar werden ſollte. Dann ward er durchgeſeiht, und man hatte, zur Erleichterung dieſer Operation, Gefäße, die mit kleinen Löhern durc<bohrt, und mit einem Tuche be- dec>kt wurden, ausgedacht. Der Seiher(Fig. 66) hat eine Eyform, mit zwey Griffen an der Seite und

Seine Höhe beträgt 11x Decim., und|.

oben eine Oeffnung von mittlerer Größe. Cine Art vorſpringenden, mit Löchern durc<hbohrten Schnabels dient zur Aufnahme der Flüſſigkeit, die man klä- ren will.

Die Fig. 69 zeigt einen Seiher von größerem Durchmeſſer, der nicht nur für den Wein, ſondern auc< zum Abtropfen des Waſſers, in dem man Geo müſe kochte, dienen konnte. Der Seiher, Fig. 70, hatte die gleiche Beſtimmung, und wurde auf ein anderes Gefäß geſtellt. Sein Durchmeſſer beträgt 17Z* Centim., und ſeine Tiefe 4X Eentim,

Die Länge dieſes Kapiteis, und die Grenzen, die ich mir gleich in der erſten Ankündigung dieſes | Werks ſelbſt geſte>t, halten mich ab, meine Unter? ſuchungen über den Urſprung mehrerer andern A>er- und ökonomiſchen Geräthe weiter auszudehnen. So hätte ic 3. B. mehrere Stellen alter Schriftſteller, wel- de in dieſer Beziehung noh nicht gehörig erläutert find, verſtändlicher machen können. ZJ) werde dieß, ſo wie es mir meine Geſchäfte erlauben, ſpäter thun, und in einem beſondein Werke die Abbildun- gen der von den Griechen und Römern in der Agri» kultur und in der Oekonomie überhaupt gebrauch» ten Inſirumente nach der Erklärung dieſer Schrift»

ſieller, und nah den andern Denkmälern des Alter- | thums, die noch bis auf unſere Zeiten gelangt ſind, | liefern.