ſ<wache Perſonen darin zu fahren, Mit
Hülfe dieſes Lehnſeſſels können die-genannten Perſo-; nen friſche Luft ſchöpfen, und ſic) Bewegung machen,
was ſie ſonſt entbehren müßten, Er ruht auf einem Cylinder und zwei kleinen Rädchen nach vorn. Er bat eine Deichſel, an der ein QuerſtüF zum beque- men Ziehen angebracht iſt, Er iſt ſo eingerichtet, daß er nicht umfallen kann,
Fig. 3 Ein Oehltopf. Er iſt auf dem Lande in einigen Gegenden Jtaliens gewöhnlich. Er hat etwas unter ſeinen Rändern eine Röhre, um das Oehl um ſo leichter ausgießen zu können. Auf der andern Seite iſt eine Handhabe, um ihn aufzurichten.
Tig. 4- Ein Badwärmer, Dieſes Gefäß iſt von Meſſing, mit zwei Röhren, die von der Grund- fläche ausgeben, und ſich etwas über die Ränder er- heben. Dieſe Röhren dienen dazu, die zur Verbren- nung der Kohlen innerlich nöthige Luft durchzulaſſen. Man ſtellt dieſes mit brennenden Kohlen gefüllte Ge- faäß in das Waſſer einer Badwanne, der man auf dieſe Art die nöthige Teperatur ertheilt. Man muß dabei ſehr ſorgfältig Acht haben, daß die Luft des Zimmers einen freien Durchzug hat, weil bei Verſäum- niß dieſer Vorſicht ſchon mehrere Perſonen durch das Verbrennen der Kohlen erſtickt ſind.
Fig. 5-+ Ein Gefäß zum Kühlen des
EE rx 7)
Waſſers. Dieſes iſt die arabiſche Form, die man im dem Königreich) Valencia den Gefäßen ertbeilt, worin man das Waſſer abkühlen will, Dieſe Gefäße ſind genug poros) ſo daß das Waſſer ganz gelinde durchſchwien kann. Da ſie auf dieſe Art in ihrer ganzen„Oberfläche naß, und der Zugluft aufgeſezt ſind, ſo ſtellt ſich außen eine Berdampfung ein, die eine Kühlung der in dem Gefäße enthaltenen Flüſſig? keit zur Folge hat.- Auf dieſe Art ertheilt man dem Waſſer während der größten Sommerhitze eine um 2“3 Grade beträchtlichere Kühlung, als in den tiefſten Kellern,
Fig: 6. Eine Wiege von Weiden. Dieſe Wiegen können reinlicher gehalten werden, und ſind geſünder, als die von Bretern, deren ſich die Lando leute gewöhnlich bedienen, Es wäre zu wünſchen, daß man ſie ſtatt. der leztern einführte.
Fig. 7- Ein Leinwandwärmer. Dieß iſt ein Weidenkorb von einer Höhe von 10=- 12 Decim., und an ſeiner Grundfläche von einer Breite von I Decim.. Wenn man die Leinewand, oder die Wäſche wärmen will, ſo ſtellt man ein mit glühenden Kohlen gefülltes Gefäß in den Korb, Man breitet die Lein- wand auf dem. Korb aus, und. bede>t ſie mit einem Tuch, oder einer Ueberde>e, Dadurch wird die Leinwand leicht tro>en und warm.


