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Wein-Bereitung.
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Fig. 1. Cine Riffel für die Weintrau- ben. Dieſes in dem Departement der Meurthe ge- bräuchiiche Inſtrument wurde dem Agriculturrath des Miniſters des Innern von Herrn Valcoutrt dem ältern, mitgetheilt, Cs beſteht aus zwei vol: zercnen Cylindern G, F von 14 Ceatim, Durchmeſ- ſer und 8 Decim, Länge, die in einer Entfernung von 1* Centim, von einander in paralleler Richtung durch ein horizontales Geſtel B, C, D, E, er balten werden, und mit einem Gitter von grobem Eiſendraht, der mit Nägeln befeſtigt iſt, umgeben ſind. Der Cylinder VF, an welchem die Handhabe H befeſtigt iſt, hat an ſeinem Ende ein Triebrad von Kupfer oder von Ciſen, das in ein anderxe8 Rad von größerem Durchmeſſer, das am Ende des zweiten Cylinders G angebracht iſt, eingreift, Daher muß nun ein Cylinder ſich ſchneller als der andere um- drehen, Der Trichter-A, zur Aufnahme der Wein- trauben beſtimmt, iſt auf dem Geſtell angebracht. Ein einziger Arbeiter reicht hin, alle Weintrauben von einer beträchtlichen Weinleſe zu zerguetſchen. Man vermeidet dadurd) die lang daurende und ge» fährliche Operation des Tretens in der Kufe, und hat den Vortheil, daß die ſo erzielte Weinbereitung beſſer von ſiaiten geht.
Fig. 2. Viere>ige hölzerne Kufe, Die»- ſe Art von Kufen, die zwar ſelten angewendet wird, verdient dod), wegen der Wobhlfeilheit ihrer Verfer- fertigung und Ausbeſſerung, häufigeren Gebrauch. Man verfertigt ſie mit taiken Bretern, die an ihrem untern Ende tiefe Gergeln oder Fugen baben, wor- ein man die Dielen fügt, welche den Boden aus
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Fig. 2. Ein Fuder, um den Weinmoſt an den Treſtern ſtehen zu laſſen, Herr Val- court, von dem oben die Rede war, hai dem Agri cultur- Raty des Miniſteis des Innern die Methode vorgelegt, die ſeit Kurzem in dem Meurthe- Depar- tement eingeführt iſt, um den Weinmoſt an den Tre- ſtern ſiehen zu laſen. Sie beſteht darin, daß man ſtatt einer Kufe, Fuder oder große Fäſſer anwendet, die gewöhnli< 4 Hecioliter halten, und deren man ſic) ionſt zur Aufsewahiung des Weins in den Kel- lern bedient. Man exſpart dabei nicht nur die Aus- gabe für die Kufen, die außer der Zeit der Weinleſe unn"68 ſind, ſondern man hat auc keinen fo großen Raum nöthig, und verbeſſert die Weinbereitung. Man bringt in der Gegend des Spundio<hs eine vizreckige Oeffnung, von 22 Cent m, Breite, auf 32 Länge an, die man mit einem Thürchen A jc<ließi, das dem ä*nlich it, womit man den Boden des Faſſes ſchließt. Man bringt in der Mitte dieſes Thürchens
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machen. Die Seitenbreter müſſen an ihren innern Rändern etwas ſamäler als an den äußern ſeyn. Die vier Eden ſind aus einem einzigen Stü Holz, das rechtwinkelig gehauen iſt, Man vereinigt alle dieſe Stü>e dur Holzleiſten von 1 Decim, Dicke, und 15 Centim, Breite, die in einer Entfernung von 30 Decim. von einander aufgeſtellt ſind. Man kann ſie mit Keilen, die man in die Zapfen eintreibt, wel- die durd) die Fuge der eniſprechenden Holzleiſte ge- hen, nach Belieben, feſt zujammendrängen.
Tig 3«+ Tonne von verlängerter Form, Man bedient ſich derſelben in dex Lombardie zum Trausport des Weins auf Karren,
Tig, 4- Eine Bank zum Aufſtellen klei»- ner Fäſſer. Man|tellt kleine Fäſſer mit Cſſig und andern Flüſſigkeiten darauf.
Fig. 5. Cine kleine Kufe ſür die Wein- leſe. Man beſtimmt ſie in Bordeaux zum Transport der Weinleſe auf Karren; ſie iſt» Meter tief, hält im obern Durchmeſſer 1 Meter, und im untern 8 Decim.
Fig« 6. Cin ſchmales Faß, Man bedient ſic deſſelben zur Aufbewahrung des Eſſigs, des Biecs, des Weins, und der gebrannten Waſſer. Die ODefſſnung, welche der Spundzapfe aufnimmt, iſt durch eine Erhöhung gebildet, die man an dem da- zu beſtimmten Bret geſpart hat,
Fig. 7. Ha>meſſer zum Durchſchneiden der Weintreſter, Man gebraucht es im Depar- tement der Sironde. Die Klinge iſt 3 Decim, lang, das Hohleiſen derſelben 2. Die größte Breite deſſel- ven beträgt 14, und die kleinſte 20 Centim, Die Handhabe iſt 7 Decim, lang.
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ein Loc) an, worein man einen gewöhnlichen Spundo zapfen fügt. Che man die zerquetſchte Weintrauben in das Faß wirft, ſo legt man, um ſie leichter zu- ſammenzuhaiten, einen Trichter auf die Oeffnung, und füllt das Faß, wobei man aber Acht hat, eine Leere von 26-- 30 Gentim,. übrig zu laſſen. Alsdann ſchließt man es mit dem Thürchen, und hält das Spundloch offen, damit die entwickelte Luft das Faß nicht ſprengt. Nach vollendeter Gährung zieht man den ſüßen Wein durch den Hahnen ab, und öffnet alsdann das untere Thürchen, Man mmmt nun die Treſter heraus, um ſie auf die Kelter zu bringen, und füllt dann, nacy Reinigung des Faſſes, den neuen Wein ein, Man wird den großen Vors theil dieſes Berfahrens leicht einſehen, wenn man bedenkt, daß ſowobi die Qualität als die Quantität des Weins in dem Verhältniß zunehmen, als die Verdunitung des ko lenſauren Gaſes vermindert wird,
| das durc) die Sährung entweicht, Die Verdünſtung


