Teil eines Werkes 
Zweyter Band (1823) [Zweyter Band]
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an ihrem Gipfel einen OQuerpföſten in gleicher Rich- tung mit den leztern, der als Aufſtäßung gegen die Mauern dient.

Fig. 4« Doppelte Leiter. Da man ihr öfters eine ſehr beträchtliche Höhe ertheilt, ſo kom- men ihre Stützen am untern Theil in eine gewiſſe Entfernung von einander zu ſtehen. Die beiden Lei- tern ſind durch eine eiſerne Stange mit einander ver- einigt, die an ihrem Gipfel durch ſie geſchoben iſt, und geſtattet, ſie in die gehvrige Stellung zu bringen.

Fig« 5. Eine ſteinerne Walze, Sie iſt init Eiſen zugerichtet, und an ihrem untern Theil mit einem ſtarken Stab verſehen, den die Arbeiter beim Ziehen der Walze faſſen. Man bedient ſich ihrer an mehreren Orten zum Feſimachen der Spaziergänge in Gärten und andern Anlagen. Sie hat ein Gewicht von 700 Kilogrammen,

Fig. 6- Eine Raſenpritſche. Bei Errich-

SehSte

Fig. 1. Ein Sieb von Ciſendraht, Man bedient ſic? dieſer Vorrichtung in Särten, nm die Erde zu ſieben, wenn man Boden herausnimmt, um ihn zum Anbau von Väumen oder Semüſepflanzen tauglicher zu machen. Site beſteht aus einem hölzer- nen Rahmen von 5 Centim. der mittelſt einer Stüße geneigt erhalten wird. Er iſt mit einem eiſernen Draht ho«uizontal, jedesmal in einer Entfernung von 6 Millim. beſezt, und mit 2 eiſernen Drähten von größerer Stärke unterſtüzt, Seine Höhe iſt 26 De- eim. auf 10 Breite,

Fig 2». Ein Sieb von Latten. Cs dient zu gleichem Gebrauch, und wird, ſo wie das vorige, in der Gegend von Paris gebraucht. Man verfer- tigt es noh gewöhnlicher aus Weiden, ſtatt aus Latten, und ertheilt ihm eine Höhe von 18 Decim. auf 14=- 15 und ſelbſt mehr Breite; die Zwiſchen» räume betragen 15- 21 Millim.

Fig. 3. Ein Beutel für einen Gärtner, Dieß iſt eine Taſche, die man um den Körper ſchnallt. Sie iſt innerlic) mit zwei kleinen Taſchen verſehen, die mit punktirten Linien angezeigt ſind. Sie die/ nen zum Tragen von Nägeln, Anheftlumpen u.|, w. Der Gärtner trägt in ſeiner Taſche alle die Inſiru- mente, deren er zu ſeiner Arbeit bedarf. An die zwei an ſeinem Gürtel befeſtigte Ringe hängt er ei- nen Hammer und Zangen auf,

Fig. 4+ Gärtnerſäge. Sie iſt ebenſo ein-

gerichtet, wie eine gewöhnliche Säge, Man ge-

tung von Raſenbänken bedient man ſich vieſer Pritſche zur Befeſtigung der ſie zuſammenſehenden Stücke, Sie iſt von rundlicher Form, und hat einen Durch meſſer von 18=- 24 Centim,

Fig. 7- Eine Pritſche für Spaziero und Baumgänge. Sie dient zur Befeſtigung des Bodens derſelben, ſo wie zum Feſiklopfen der Dreſchtennen u. ſ. w. Sie hat 4 Decim. Länge auf 22 Eentim. Breite, Die Handhabe iſt 9 Decim. lang,

Fig. 8. Korb zum Sieben der Erde, Er iſt aus Weiden geflochten. Man bedient ſich ſei- ner in Gärten zum Sieben von Erde, die man in Töpfe oder Käſten füllen will, oder wo man ſolcher Erde zu feinern Pflanzen bedarf. Auch gebraucht man ihn noch, um ſolche Samen mit Erde zu bede- Fen, die nur kaum unter der Erde ſeyn dürfen, Er hat 3 Decim, Durchmeſſer.

S0 504 braucht ſie zum Abſägen dier Aeſte, abgeſtandenem Holz u. ſ. w.

Fig. 5. Pfropfmeſſer. Dieſes Meſſer hat am Ende ſeiner Handhabe eine knöcherne oder elfen- beinerne Zunge, deren man ſic) bedient, um die Spalten offen zu erhalten, die man in die Zwinge gemacht hat, oder um die Rinde»davon abzulöſen.

Fig. 6. Ein ſägeartiges Meſſer: Es dient zum Abnehmen von Zweigen unter Umſtänden, wo man das Baummeſſer nicht gut gebrauchen kann. Man verfertigt ſolche, wo man die Klinge in das Heft zurückſchlagen kann.

Fig. 7: Pflanzholz für das"Kräuf, die Rüben u. ſ. w. Es hat, beſonders bei ſchwerem Boden, Vorzüge vor dem gewöhnlichen. Das lez- tere ſchichtet die thonige oder feuchte Erde zu ſehr auf. Das Ende dieſes Juſiruments iſt in der Zeich- nung. nicht gut dargeſtellt. Es hat die Form einer plätten Klinge, ſtatt coniſch zu ſeyn, trägt einen Stiel von einem runden umgekrümmten, mit einem hölzernen Handgriff verſehenen, Ciſen. Da dieſe Klinge platt iſt, ſo entfernt oder hebt man die Erde um ſo leichter auf; und da leztere weniger aufge- ſchichtet iſt, ſo wurzeln die eingeſezten Pflanzen um ſo leichter darin.

Fig. 3. Hammer eines Gärtners. Der abgerundete Kopf dient zum Sinſchlagen der Nägel in die Mauern mit Pfah!werk, An dem andern Ende iſt eine Zange zum Ausziehen der Nägel angebracht,

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