Teil eines Werkes 
Zweyter Band (1823) [Zweyter Band]
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Sig. 2 und 2. Pomeranzenhaus für den Sommer und den Winter, Dieſe Vor- richtung trifſt man in Florenz zur Auſbewahrung der Pomeranzenbäume, und zum Schuße derſelben gegen Winterfröſte, an. Man errichtet einige Zolle über die Erde hervorragend ein mehr oder minder langes Viere> auf einer Breite von 2 Metern. Man ſtellt in beſtimmten Entfernungen auf dieſe Mauer Steine A, die mit einem Lohe durc<bohrt ſind, in welches man das Ende der Töpfe B ſtellt, Die vorn auf» geſtellten Töpfe haben eine Höhe von 2 Metern, und die hintern blos von 6 Decim, Ueber den oberſten Theil dieſer Töpfe werden Ouerpfoſten feſtgelegt, die ſie

feſt zuſammenhalten, und auf leztere werden alsdann.

andere Pfoſten dachförmig gefügt, die man zuerſt mit Bretern, alsvann mit Strohmatten, die 1 Decim, di> ſind, und endlich mit Ziegeln bede>t, wie Fig. 2. dargeſtellt iſt. Während des Winters belegt man vie vier Seiten des Pomeranzenhauſes mit ſtarken Strohmatten, ſo daß die Bäume gegen die kalte Jahrtzeit wohl geſchüzt ſind, Wenn die Frühlings- wärme eintritt, ſo nimmt man die Strohde&>en des Dachs ab, und die Ponieranzenbäume bleiben nun unbede>t. Ebenſo kann man nun auch alle Holz- pfoſten abnehmen. Dieſes Verfahren iſt ſehr bequem zum Schuße der Pflanzen in der Mitte der Gärten gegen die Kälte unſerer Winter.

Fig. 2« Durchſchnitt des Pomeran- zenhauſes,

Fig. 3. Eine Mauer mit vbichtem Baum- geländer in der Höhe, Zum Scuße der an

Nupnlte

Fig. 1. Baummeſſer mit einem Haken, Man bedient ſich deſſelben an verſchiedenen Orten zum Beſchneiden der He>en; der Haken dient dazu, die dornigen Zweige, die den leeren Raum auszufül- len haben, in das Innere der He>e zu ſchieben. Die Länge der Klinge und ihres Hohleiſens beträgt 3 Decim.; der Haken hat 2 Decim, und die Klinge 7 Centim, Breite,

Fig. 2. Eine Kräc>e zum Ebnen der

Zweyter Band,» Vierte Lieferung,

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Zauner

einem Baumgeländer aufgezogenen Bäume pflanzt man gewöhnlich in der Gegend von Paris, in einer Entfernung von einem Meter, in die Mauern, an welche man die Bäume anbindet, unmittelbar unter der ſie bede>enden Mauerkappe, Siäbe, oder 5-6 Centim. breite und 4 Deeim. lang? Latten. An dieſe Latten befeſtigt man Strohde>en, welche die Bäume vor dem Froſt ſchüßen.

Fig: 4«+ Eine mit Bretern bede>te Gartenlaube. Man errichtet ſolche Lauben in Gärten, um ſich gegen Sonne und Regen zu ſchü- gen. Man bepflanzt die Seiten mit Weinreben oder andern Schlinggewächſen, die Blumen, oder eine für den Anbli> angenehme grüne Fläche darbieten.

Fig. 5 Eine kupferne Gießkanne, Man extheilt in der Gegend von Paris den Gieß- kannen der Gärtner dieſe Form. Die Metallſcheibe, welche die Hälfte der Oeffnung ſchließt, dient zur Zurückhaltung des Waſſers bei der Neigung der Gießkanne, und zum Tragen derſelben unter gewiſ? ſen Umſtänden. Der ſchwammförmige Hals iſt an ſeinem Ende mit Löchern durc<bohrt, damit das Waſ- ſer gleichförmiger verbreitet wird, und weniger ſchnell

hervorſtürzt, Sie hat 40 Centim, Höhe und 24 in Durchmeſſer. Fig. 66 Gießkanne von Blech, Zhre

Form unterſcheidet ſich ein wenig von der vorigen, und der Hals derſelben erhält abſichilich eine Rich- tung, wodurch das Waſſer ſich nach Art des Regens ergießt.

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Baumg änge. Man bedient ſich dieſes, aus einer Faßdaube verfertigten, Inſtiuments zum Cbnen von Baumgängen, nachdem man ſie zuvor aufgelockert oder Sand darüber verbreitet hat,

Fie 3 Leiter mit einfachem S<4 aft. Der Schaſt iſt mit zwei Holzſtücken beſezt, die nach ſeitwärts einen ſpiden Winkel bilden, und die Lei» ter am Fallen auf die Seite hindern. Sie iſt ihrer ganzen Länge nach mit Sproſſen durchzogen, und hat

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