Erſte
Fig. 1. Stall zum Mäſten der Schwei- ne. Er beſteht aus einem Boden A, der auf 4 un» gefähr einen Meter hohen Pfoſten ruht. Man läßt zwiſchen den Bretern eine kleine freie Stelle, damit die Exccemente der Thiere auf die Erde fallen kön-
nem. Die Wandungen des Stalls ſind, ſo wie das|
Dach, aus Bretern gemacht, An einem dex Enden
läßt man ein Thürchen zum Eintritt der Thiere, und| gan der Vorderſeite kleine Oeffnungen, die mit Schie-|
bern verſehen ſind. Dieſen Oeffnungen gegenüber
wird ein Trog angebracht, der Übtheilungen hat, wo»- Dieſe Art von Einrichtung trifft man gewöhnlich in Däne»-: zu dem Ende 4 Pfeiler in die Erde, worauf man ] einen Boden mit 4 Seitenwänden und einem Dach,
zin man den Schweinen zu freſſen giebt.
narf, Fig. 2 Mäſtkäfig zum Mäſten der: Gänſe, Die Anſicht der Abbildung belehrt hinrei-
<end über die Art der Einrichtung dieſer Käfihe,
Sie ruhen auf 4 oder 6 Füßen, und haben 4= 6b Spalten, durch welche die Gänſe den Hals hervor- ſtre>en, wenn ſie die in den gegenüberſtehenden Trog gebrachte Nahrung freſſen wollen.
Fig. 3- Stall zum Mäſten der Schwei- ne, mit ellyptiſ<en Oeffnungen. Dieſe Bauart iſt von der Fig. 2 nur wenig verſchieden, und hat die gleiche Beſtimmung, Man bedient ſich die- ſer Einrichtung in Dänemark, um die Schweine vor Feuchtigkeit zu ſhüßzen, und in einem gewiſſen Grade
Da ei
hinreichendem Stroh verſehen iſt, um ihnen daraus ein Lager zu machen.
Fig. 4+ Salz vorlegt. Man errichtet in Deutſchland mit Hülfe einiger Stangen, Querleiſten und mit Stroh eine Hütte, die man auf Weiden und in den Meier- höfen anlegt, damit die Kühe und Schafe daſelbſt das Salz le>en können, das man ihnen auf einer mit einem Rahmen verſehenen Tafel vorgelegt hat.
Fig. 5. Hundsſtall, Man ſieht ſolc<e Ställe in Frankreic) an den Thüren von Meiereien, oder Landhäuſern, um den Wachhunden eine geſunde und reinliche Zufluchtsſtätte zu verſchaffen. Man pflanzt
alles aus Bretern errichtet. Der mit einer Kette an- gelegte Hund kann nun nach Willkühr ſich in dem Stalßße aufhalten, pvder außerhalb demſelben verweilen.
Fig. bb Eine Raufe für die Schafe. Man verfertigt in mehreren franzöſ, Departementen
1 Naufenmit 2 langen Stangen, die an ihren Cnden durch
2 Querleiſten zuſammengehalten werden. Man befe- ſtigt alsdann in Löchern, die ſich in den veiden Stan- gen entſprechen, hölzerne, etwas gekrümmte Stäbe, um dadurch einen Raum für das Futter zu bilden, A ſtellt den Durchſchnitt der Raufe dar. Man be- ſeſtigt ſie mit Strieken an der De>e, oder unterſtüzt
ſie auch durch Pfeiler in der Höhe, die ſie haben ſol.
von Reinlichkeit zu erhalten, wenn man nicht mit| Dieſe Methode iſt ſehr erſparend.
Hütte, worin man dem Vieh


