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der== nie als Objekt einer ordentlichen geregelten Forſtwirthſchaft. Durch dergleichen Verminderung an Waldfläche geht nicht nur nichts an Holz verloren, da na<4 Herrn Cotta's Vorſchlag die Felder, Wieſen und Weiden mit Bäumen bepflanzt werden ſollen, ſonz dern es verſc<winden mit ihr auch eine Menge Pfuſcher mit aus Dianens Tempel.“
Der Rez. führet ſodann unſere 3 Saäaße an, worauf die ganze Lehre beruht, nämlich:
3) Der Boden wird. fruchtbarer durch die Bee arbeitung 16.
2) Der freiſtehende Baum wächſt ſchneller 1c,
5) Die Abwechſelung mit den Gewächſen bringt beſſere Ernden.
Von diefen 3 Säßen urtheilt ſodann der Rez,, daß ſie aufs unwiderlegbarſte erwieſen wqg- ren, und entwidelt hierauf kürzlich das von uns vorgeſchlagene Verfahren. Endlich heißt es Seite 568.
„„Die Vortheile dieſer neuen Wirthſchaftsmetho- de ſind groß; ihrer Einführung kann kein weſentliches Hinderniß im Wege ſtehen.== In Franken, Schwaben 2c. prangen die Felder mit den herrlich: ſien Obſtbäumen,=- das Norddepartement in Franke reich hat keine Wälder und doch Holz genug, weil man dieſes in den Feldern erzieht; und nirgends vielz leicht iſt der Feldbau blühender als in dieſer Provinz,


