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finden wir im Novemberheft vom Jahre 1819 Sei: te 567 eine Anzeige von unſerer Schrift. Nach Anz führung ihres Titels ſagt der Rez.
„„Unter dieſem Titel hat der Verf. eine eben ſo neue als fruchtbare Idee zur Sprache gebracht, welche wahrhaftig die größte Beherzigung verdient.== Nie- manden wird es gereuen, dieſe kleine Schrift== die aber in den paar Bogen Stoff zu di>en Bänden ent- halt= zu leſen, und nach Umſtänden=- darnach zu handeln.
Ich glaube zwar, daß bei uns im geſegneten Oeſtreichiſchen wohl noh lange fein Mangel an Holz und Brod ſein dürfte,== demohngeachtet iſt Herrn Cotta's Baumfeldwirthſchaft nicht nur ganz anwendbar bei uns, ſondern wird uns auch bei größe- rem Ertrage der GrundſtüFe, ganz ſicher vor dem Mangel diejer 2 Hauptbedürfniſſe ſchüßen! Ganz vor- züglich dürfte ſich dieſe Bewirthſchaſtung für kleine Garsbeſißer und den Landmann überhaupt eignen. Diez ſe töunen ſodann guten Theils eigentlihe Waldun- gen entbehren, denn ſie erziehen ſich auf eine ganz ein- fache, wenig koſiſpielige Art ihre Holzbedürfniſſe auf andere Art, und können dann ihre Waldungen vielleicht viel vorrcheilhafter als Feld, Wieſe oder Weide be-
nußen. In der Regel.eignen ſich ohnehin kleine Wald-"
hölzer, wie man ſie bei kleinen Gütern und Gemein- den trifft== oder gar nun vollens einzelne Bauerwälz


