Teil eines Werkes 
Erste Fortsetzung (1820)
Entstehung
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auch, daß hierbei die Beſchaffenheit des Bodens von der höchſten Wichtigkeit iſt. Ein troFener, die Feuchtige keit conſumirender Boden verträgt gewiß eine Beſchat- tung beſſer und ſelbſt eine ſtärkere, als ein ſc<werer bin: diger Boden. Beide in troXenen Jahrgängen dieſelbe Beſchattung mehr, als in ſehr naſſen. Das Maaß des auf jene Weiſe dem Boden zu gebenden Schattens kann ebenfalls von der größten Wichtigkeit ſeyn; denn daß der allzudichte Schatten den Graswuchs entſchieden hin? dert, geht auch hier aus der Thatſache hervor, daß ſelbſt bei geringem Alter ſchon in den hieſigen Niederwald- Beſtänden, die vollkommen ſind, jeder Graswuchs aufz

hort.

Daß die Grasbenußung in der Nähe von Bäumen und Büſchen ſtatthaft ſey, beweiſet' übrigens auch ſchon der Ertrag dieſer Waldnebennußzung in dem bis jekt von mir verwalteten Forſtreviere. Es ſind dafür durche ſchnittsmäßig 2500 Thlr.=-== jährlich aufgekom? men, bei einer Fläche von etwa 2000 AFern a 300 OR. Sächſ. und bei einem Beſtande, der zwar unvollkommen iſt, aber nur ſolche kleine holzleere Stellen enthalt, die im Verhältniß zur ganzen Fläche verſchwinden.

Alles dieſes berechtigte mich zu der Meinung, daß ſelbſt bei dem hohen Ertrage, den dieſes Revier ſchon giebt= es ſind an 20000 Thlr, jährlich= fich dieſer doch noF) mit Nachhalt vermehren laſſe, wenn der Ver? walter deſſelben ſein Streben nicht allein auf Holzerzie-

hung richtet,