Teil eines Werkes 
Erste Fortsetzung (1820)
Entstehung
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trag ergeben hat, durchaus noch nicht an eine Grags- nußung denken ließ,

In vem jet Weimariſchen Ante Tautenburg ward während meines daſigen Aufenthalts in den Jahren 1810 und 1812 eine zum Tautenburger Forſte gehbrige große Leede, die ſogenannten Hinterleeden, mit Holz angebaut. Der Boden derſelben beſtand in einem ar? men, durch vorher anhaltend betriebene Fruchtbenutzung ausgeſogenen Fl08= Kalkboden ohne bindige Theile. Dieſe Beſchaffenheit mochte Urſache ſeyn, daß von den frühern Kulturen nur einzelne Kiefern und Birken voit etwa 10 bis 15 Fuß Höhe gediehen waren und der Bo2 den, wo er noch frei ſtand, nur ganz ſparlic) mit dünz nem borſtigen Graſe beſeßt war, das im Sommer bei- nahe ganz verbrannte-und den Boden überhaupt ſo we- nig verſchloß, daß die zum Anbau zener Leeden unters nommenen UAnſaaten immer ohne jede weitere Wunds machung zwe&mäßig vorgenommen werden konnten, An der Mitternachtsſeite der oben erwähnten Kiefern und Birken ſand ſich dagegen, ſo. weit der Schatten der- ſelben reichte, zein- guter Graswuchs, namentlich Klee und andere gute Futtergräſer, der ſo abſchnitt, wie der um die Mittagszeit ſich hinter zenen Büſchen findende Schatten.

Dieſe Erſcheinungen haben mir die Ueberzeugung aufgedrungen, daß in vielen Fällen: eine angemeſſene Beſchattung des Bodens dur) Baume oder Büſche den Graswuchs eher befördert als hindert, zugleic) gber